Bücher

Meine Bücher des Monats September

26. September 2018

(Werbung da Namensnennung. Zum Teil wurden mir von den Verlagen Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt. Die betreffenden Bücher (mit* kenntlich gemacht) sind auf den gelinkten Seiten gesondert gekennzeichnet. Die Nennung der anderen Bücher geschieht unbezahlt und unaufgefordert und sind persönliche Empfehlungen von mir.) 

Neben dem Hobby des Nähens, dem ich momentan leider wegen meinen Schulterproblemen nicht frönen kann, liebe ich Bücher, wie ihr wisst. Die kann ich auch lesen, indem ich sie nicht in den Händen halte, sondern einfach auf den Esstisch lege…

Septemberbücher

Morgen zeige ich Euch meine Monatscollage, aber heute wollte ich mal einen Rückblick auf meine Lesemonat einschieben.
Im September habe ich einen kulinarischen Ausflug nach Tel Aviv gemacht und ein gleichnamiges Reisekochbuch* für Euch besprochen.

Die spannende Biographie der Vogelforscherin Len Howard in Eva Meijers „Vogelhaus“* hat mich erst auf das Buch derselben Autorin über „Die Sprachen der Tiere“ aufmerksam gemacht. Sie öffnet den Lesern darin die Augen und Ohren für die Kommunikationsfähigkeiten der  Tiere und stellt dabei auch die Ausnahmestellung, die die Menschen aufgrund ihrer vermeintlich einzigartigen Sprachfähigkeit für sich beanspruchen, in Frage. Ein Buch, das mir sehr gefallen hat.

Tatsächlich sind es auch Vögel, die die Hauptdarsteller meines Lieblingsbuches im September stellen. Das Buch über die Pinguine – Unverfrorene Freunde“ von Klemens Pütz* – habe ich vorgestern hier besprochen.

Interessant fand ich wie Christian Torkler im „Platz an der Sonne“ die Geschichte des 20. Jahrhunderts literarisch etwas veränderte und somit den Migrationsstrom von Mitteleuropa Richtung Afrika fließen lässt. Die Idee ist nicht schlecht, das Buch las sich auch gut runter, aber hat mich letztendlich nicht ganz überzeugt.

Was mir bei obigem Buch an persönlicher Entwicklung des Protagonisten fehlte, konnte die Heldin der Autobiographie „Befreit“ voll wett machen. Tara Westovers Bildungsweg* habe ich Euch schon ausführlich dargestellt.

Frauen stehen auch im Mittelpunkt von Elena Ferrantes dritten Teil ihrer neapolitanischen Saga  „Die Geschichte der getrennten Wege“. Dazu schreibe ich mehr, wenn ich den letzten Teil gelesen habe.

Sehr berührt hat mich das Schicksal der Frauen (und natürlich auch das von Lempis Mann) in dem finnischen Roman „Lempi, das heißt Liebe“ von Minna Rytisalo. Zum einen eröffnete er mir den Blick auf die Sonderstellung und Rolle Finnlands während des zweiten Weltkriegs, die mir bislang nur in Ansätzen bekannt war. Zum anderen vermittelt die Geschichte auch einen Eindruck über das Leben der finnischen Bevölkerung in jenen schweren Zeiten. Ich mochte das langsame, finnische Erzähltempo, auch wenn mich Lempis Schicksal innerlich sehr bewegt hat. In der Mitte des Romans fragte ich mich, wie es der Autorin wohl gelingen würde, den Knoten in meinem Magen zu lösen. Sie hat es geschafft. Vier Menschen hat sie vorgestellt, die auf unterschiedlichste Art und Weise Liebe leben…

Daneben habe ich mir noch mit ein paar bunten Büchern Farbe in den Alltag gebracht.

Bücher des Monats findet Ihr auch in Andreas karminroten Lesezimmer. 

Welches Buch hat Euch im September besonders beeindruckt?

Nochmal in eigener Sache:

Ihr wisst, dass ich Euch gern interessante Buchneuerscheinungen vorstelle. Zum Teil kaufe ich mir diese selber, zum anderen Teil bewerbe ich mich um kostenlose Leseexemplare. Bei letzteren nehme ich eine gezielte persönliche Vorauswahl vor, denn ich bevorzuge Bücher zu rezensieren, die mich auch wirklich interessieren und zum Lesen verlocken. 

Auch wenn  ich das Leseexemplar als Gegenleistung für eine Buchbesprechung bekomme, behalte ich mir vor, meine eigene ehrliche, persönliche Meinung darin zu äußern. Falls mir ein Buch nicht zusagt, erlaube ich mir ohne Scheu einen Verriss, selbst wenn „Werbung“ drüber steht. 

In diesem Beitrag werden Rezensionexemplare und selbstgekaufte Bücher bunt gemischt. Mit der *-Kennzeichnung sind Rezensionsexemplar deutlich erkennbar.    

 

 

 

 

  • Eva 26. September 2018 at 8:25

    Liebe Andrea,

    mich haben die „Unverfrorenen Freude“ einwandfrei beeindruck.
    Ich mag nun mal Pinguine und das Buch spricht mich an.

    Liebe Grüße Eva

  • Andrea Karminrot 26. September 2018 at 9:17

    Ich bin gerade an der Rezension zum TorklerBuch. Ich fand es ganz gekonnt aufgezogen und verschiebt die Blicke vielleicht mal in die richtige Richtung.
    Lempi, will ich auch immer noch lesen, steht aber immer noch nicht in meinem Regal.
    Danke, das du bei meinem Lieblingsbuch mitmachst.
    Andrea

  • mano 26. September 2018 at 20:06

    oh je, quält dich immer noch die schulter? bei mir ist es dank physio und massage etwas besser geworden (xxx.!). ich hoffe, das wird bei dir auch bald besser! als ausgleich zum nähen bücher zu lesen finde ich aber gut, zumal du mir damit wieder neue anregungen gegeben hat! ich suchte nämlich schon nach einem buch für einen freund, der jedes jahr nach finnland in urlaub fährt. zack: gefunden – danke!
    liebe grüße
    mano

  • Astridka 26. September 2018 at 22:16

    Wow, hast du wieder viel gelesen! Ich bin da momentan viel zu flatterhaft, aber ich habe auch immer mindestens fünf Themen auf der Pfanne…
    Gute Nacht!
    Astrid

  • Juliane 27. September 2018 at 8:29

    Ich habe gerade im Urlaub Deine Empfehlung: „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause“ gelesen. Selten hab ich innerhalb einer Woche so ein dickes Buch geschafft. Aber es ist genauso wie Du es beschrieben hast – rührend, spannend und einfach schön.
    Deine Buchempfehlungen lese ich sehr gern und bin jetzt schon gespannt auf das Buch über die Pinguine.
    Liebe Grüße, Juliane

  • Schwarzwaldmaidli 1. Oktober 2018 at 21:37

    Elena Ferrante habe ich auch gelesen und fand die drei Bücher richtig toll.
    Ich freue mich auf weitere Empfehlungen. 🙂
    Liebe Grüße
    Anette