Wochenrückblick

    Die Richtung der Zeit

    20. April 2019

    Wir können sehen, wie eine Tasse vom Tisch fällt und in Scherben geht,
    aber wir werden niemals sehen, wie sich eine Tasse zusammenfügt und auf den Tisch zurückspringt.
    Diese Zunahme der Unordnung oder Entrophie unterscheidet die Vergangenheit von der Zukunft
    und verleiht der Zeit auf diese Weise eine Richtung.

    Stephen Hawking

    Meine Frühlingswoche

    GEHABT: irgendwie kaum Zeit fürs Bloggen.

    GESCHNITTEN: Tulpen auf dem Selbstpflückfeld für die Vase.

    GEMOCHT: das Tulpenmeer im Park und auf den Grünflächen in unserem Ort

    GEDACHT: an den fürchterlichen Brand der Notre Dame in Paris, als  ich an unserem Münster Unserer Lieben Frau vorbei ging. – Und an die tapferen Feuerwehrleute, die sich den Flammen entgegen stellten.

    GENÄHT: Sommersachen für die Zwerge. Eigentlich wollte ich auch was für mich nähen, das ist aber irgendwie schief gegangen. Projekt beendet, aber denn doch nicht für mich. Über Ostern versuche ich mich mal an einem Shirt. Da habe ich einen Schnitt, von dem ich weiß, dass er mir steht.

    GEFRAGT: wie diese feine Gartenblume heißt. Wisst Ihr es vielleicht?

    GEWUNDERT: über die Einkaufsmengen, als ob eine Woche ohne Einkaufsmöglichkeit überlebt werden muss…

    GESCHWITZT: Menno, mir ist es schon wieder viel zu warm für April…

    GELACHT: über die kleine Meise, die sich aufs Bild gemogelt hat… Eine Kamelie ist bestimmt ein sehr edler Meisenbaum.

    GESCHIMPFT: über ein Backrezept aus dem Internet, bei dem (mal wieder) die Backzeiten überhaupt nicht stimmten.

    GESTAUNT: über dieses Veilchenjahr

    (unaufgeforderte und unbezahlte Werbung)

    GELESEN: ein Buch, in dem der Begriff der Zeit oft thematisiert wird – Jewgeni Wodolaskin: „Luftgänger“.  Ein wirklich eindrücklicher Roman, hinter dem eine wirklich geniale Idee steckt. Es wird mehr als nur ein Rückblick auf die Geschichte Russlands gegeben.  Für mich eine Entdeckung, die ich Euch nächste Woche mal vorstellen möchte. Noch lese ich …

    GEÄRGERT: dass beim Spargelkauf am Spargelhäuschen kein Mensch dran denkt, mal einen Stoffbeutel oder einen Korb für den gekauften Spargel mitzubringen. Alle lassen ihn sich in die (leider) kostenlose Plastiktüte stopfen. Ich kam mir schon revolutionär vor, als ich meinen selbstgenähten Stoffbeutel hin hielt.

    Es wird Zeit, dass die Plastikbeutelchen in den Obst- und Gemüseabteilungen oder an solchen Ständen der Vergangenheit angehören!! Auf dem Markt wird wenigstens gleich gefragt, ob man eine Tasche dabei hat.

    GEHÖRT: dass es in unserer Gegend einen Eselshof gibt. Da muss ich unbedingt mal hin. Natürlich bin ich auch wieder auf der Hunderunde bei den drei Langohrfreunden vorbei gelaufen.

    GEMOCHT: die Obstbaumblüte, die hierzulande im vollen Gange ist.

    GETESTET: ob mir die Sommerhosen wieder passen. Ja, natürlich. Es sind mich auch einige zu groß…

    GEWECHSELT: Winter- und Sommergarderobe.  Jetzt würde ich aber gern meine Frühlingsklamotten tragen und nicht gleich auf Sommer schalten. Ich mag den Frühling sooo sehr!

    Heute werden wir ganz früh auf dem Markt und in der Stadt unterwegs sein (wie vermutlich viele andere…). Auf den Straßen und Radwegen rund um den Bodensee ist natürlich schon wieder sehr viel los. Die Touristensaison hat begonnen, stöhn. Mir tun die Einwohner der Touristenmetropolen Leid. Sie fühlen sich gewiss gelegentlich fremd in der eigenen Stadt…

    Schöne Ostern!!

    verlinkt bei Andreas (Karminrot-blog) Samstagsplausch

     

     

     

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    Halte das Glück wie den Vogel: so leise und lose wie möglich! Dünkt er sich selber nur frei, bleibt er dir gern in der Hand. Friedrich Hebbel (1813-1863)…

    23. März 2019