“Even grey has a shade of happiness.”
Anthony T. Hincks
Na, dann begeben wir uns mal auf die Suche nach der Glücksschattierung im Grau… Und wenn ich ehrlich bin, so ganz grau waren diese beiden Wochen ja eh nicht. Ab und an gab es blauen Himmel mit etwas Sonne, die das Laub der Blätter golden leuchten ließ.

Morgens starte ich gleich schon ziemlich grau: Unten grau, oben Hochnebel. Dann mal los…

Gerade bin ich dabei, zwei Romane aus dem Land zu lesen, in das mich meine literarische Europareise geführt hat. Davon werde ich später berichten.
Gelesen habe ich in den letzten Tagen mit großer Begeisterung von Michael Riepl: „Ferne Heimat Altmontal: Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus“. Riepl greift darin die Aufzeichnungen seiner Großmutter auf, die als Schwarzmeerdeutsche im Gebiet der heutigen Ukraine aufwuchs. Doch er führt uns damit nicht nur in Geschichte, sondern nimmt uns parallel dazu mit zu seinen Erlebnissen als Mitglied verschiedener NGOs. Seine Schilderungen sind sehr spannend und authentisch. Absolut lesenswert.
Den Fantasyroman von Meg Shaffer: “Lost Story” las ich im englischen Original. Sie folgt dabei ein wenig den Motiven der bekannten Chroniken von Narnia. Zwei Jungs waren vor 15 Jahren in einem unwegsamen Wald in West Virginia ein halbes Jahr verschwunden. Kein Mensch außer ihnen hat jemals Grund und Umstände dieses Verschwindens klären können. Jetzt kehren sie als Erwachsene in dieses Gebiet zurück, um eine junge Frau in ein Abenteuer zu begleiten. Mich hingegen konnten sie dabei weder mitnehmen noch begeistern.

Nachdem ich auf Nicoles Blog gelesen habe, welche Farbe sie in diesem Monat sucht, habe ich plötzlich auf der Morgenrunde überall Grau gesehen.
Pixie wunderte sich gelegentlich, aber sie weiß, wenn ich das Handy zücke, sollte sie bitte mal kurz stehen und verharren.

Draußen genieße ich die tollen Laubfarben. Natürlich leuchten sie bei Sonnenschein besonders schön, aber auch der Hochnebel wird durch ihr Farbenspiel weniger langweilig.

Hier trägt jemand beständig Fundstücke vom Wege zusammen. Das ist witzig. Da kann man kaum vorbei gehen, um nicht auch mal einen schönen Stein hinzuzufügen. Web-Fundstücke habe ich auch noch für Euch: Niwibo sucht Grau im November.

Sehr genossen habe ich die Fotos und Erzählungen von den Laternenumzügen der Kindeskinder. Ein Genuss war es auch, den blauen Tsunami in den Staaten zu verfolgen, auch wenn das Drama noch lange nicht vorbei ist.

Ein spannendes Erlebnis war die Sichtung von weißem Damwild im Wald. Das Foto unten zeigt Exemplare im nahen Wildpark. Ob davon ein paar Tiere ausgebüxt sind?

Auch mein Hobby ist nicht zu kurz gekommen. Ich bin gerade dabei das Quiltsandwich zu quilten. Das braucht seine Zeit. Aber ich bin mir sicher, dass ich es bis zum Monatsende geschafft haben werde.

Tja, und dem See fehlt noch immer Wasser.

So ganz farblos mag ich denn doch nicht in die neue Woche gehen…

verlinkt bei Antetannis Sonntagsglück











