“Here comes the sun – doo-d-doo- doo
Here comes the sun
And I say: ‘It’s alright”
The Beatles
Eine heiße Woche war das, die mich nicht zu großen Aktivitäten verlockte.

Der Anblick unseres Hibiskusbaums ist gerade wirklich ein Genuss. Er blüht über und über. Offensichtlich gefällt ihm das Wetter.

Gesehen habe ich manche Schmetterlinge, die sich aber nur ungern fotografieren ließen. Dafür sind uns in unserem Garten mehrmals Igel über den Weg gelaufen. Mindestens ein junger und ein ausgewachsener Igel laufen hier munter durch die Gärten. Wir haben jetzt mal zwei Wasserschälchen aufgestellt, die täglich ausgetauscht werden.

Die partielle Sonnenfinsternis war natürlich in dieser Woche ein ganz besonderes Erlebnis. Tatsächlich habe ich noch die (absoult funktionstüchigen) Schutzbrillen von 1999 aufbewahrt. Selbst die Töchter wussten noch, wo wir damals die Sonnenfinsternis beobachteten – nämlich in Ulm am Donauufer – und was für eine Geschichte damit verbunden war.
Diesesmal sind wir mit den Hunden unterwegs zu der geeigneten Aussichtwiese gewesen. Die meisten Leute sind wohl sogar auf den Feldwegen mit dem Auto unterwegs gewesen, um das Ereignis zu beobachten. Naja, wir haben die Runde bereits vorher zu einem spannenden Erlebnis werden lassen…

Die Hunde nutzten die Zeit, um sich im Gras zu rollen und draußen zu kalbern. Das war mal eine feine ausgedehnte Abendrunde.
Interessant war, wie sich das Licht vor und während der Sonnenfinsternis veränderte:


Die Wiese mit Aussicht hatten wir ganz für uns allein.

Nähen ist zwar eines meiner Hobbys , aber bei diesen Temperaturen beschränke ich das auf eine Viertelstunde am Tag. Immerhin bin ich noch gut in der Zeitplanung für mein Quiltprojekt.

Gerade lese ich “Orwells Rosen” von Rebecca Solnit. Bislang habe ich nur die bekanntesten Bücher Orwells gelesen (1984 und Die Farm der Tiere). Solnit nimmt einen hier zu einer höchst spannenden Reise in Orwells Zeit, zeigt die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse auf ganz neue Art und kehrt immer wieder zu Orwells Liebe zur Natur, vor allem zu seinen Rosen zurück. Daneben war ich wieder literarisch in meinem Europareise-Land unterwegs. Davon erzähle ich euch kommende Woche mehr.
Web-Fundstück: Wir haben auf unserer abendlichen Sumpfwiese (die in diesem Sommer ziemlich trockengefallen ist) zwei Storchenfedern gefunden. Ein letzter Gruß vor dem Abflug der größeren Storchengruppe? Nun sieht man nur noch ein paar vereinzelte Störche, die vielleicht hier wieder überwintern.

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