“Je weniger Talent sie haben, desto größer ist ihr Stolz, ihre Eitelkeit und ihre Arroganz.
All diese Verrückten finden jedoch andere Verrückte, die ihnen applaudieren.”
Erasmus von Rotterdam ( ca. 1466-1536, aus ‘Lob der Torheit’ 1509)
Die “Verrückten” hat es offensichtlich schon immer und überall gegeben, doch mithilfe der sozialen Medien potenzieren sich die Folgen und Ausmaße.
Für den seelischen Ausgleich mache ich wieder einen kleinen Rückblick mit etwas Farbtherapie. Manchmal wird Lila mit psychischer Kraft assoziiert, mal schauen ob es für ein paar Minuten hilft…

Draußen in der Natur wie auch im Garten war doch allerlei Lilafarbenes zu entdecken wie diese kleinen Glockenblumen, die bei uns gleich in mehreren Kübeln und Töpfen zu finden ist.
Ein eher besorgniserregendes Erlebnis ist zu sehen, wie wenige Wasser im See ist. Manche Hobbykapitäne mit größeren und tieferliegenden Booten, müssen ihre Kähne schon aus dem See ziehen, weil sie kaum noch Stege erreichen können. Da ist es doch schon einfacher, ein kleines Bötchen zu fahren…

Unterwegs zu einem Arzttermin in der Stadt habe ich extra einen schattigeren Umweg durchs Paradies (alter Stadtteil) genommen. Da schaue ich mir auch immer gerne die alten Häuser und Gärten an. Klar, habe ich auch Fröhliches und Lilafarbenes hinter den Zäunen gesehen .

Hier fand ich das Gitter echt schön, den Steingarten doch sehr betrüblich und das Schild … interessant. Immerhin, noch stand kein Rad dran (aber ich hab dort auch noch nie eines gesehen, da sich gegenüber Abstellplätze befinden).
Ach ja, meinen städtischen 12tel-Blick-Fotostandort konnte ich auch noch einen Besuch abstatten.

Gelesen habe ich einen ganz berührenden Band kleiner Kurzgeschichten von der Ukrainierin Olena Sachartschenko: “Bloß nicht bellen”. Herzerwärmend schreibt sie Geschichten über schicksalhafte Begegnungen, über die Flucht aus dem Kriegsgebiet, über Rettungen und tiefe Gefühle. Eines ist allen Kurzgeschichten gemein: es tauchen verschiedenste Tiere auf, im Zentrum, am Rande, bildhaft. Mir hat es zudem wieder vor Augen geführt, was ich in vielen Beiträgen in den Medien mitbekommen habe, wie tief die Verbundenheit der Ukrainer*innen zu ihren Tieren ist. Jedenfalls kann ich dieses kleine Büchlein absolut weiterempfehlen.
Dazu habe ich auch ein Webfundstück mit einer feinen Rezension zu diesem Buch. Auf diesem Blog hole ich mir gerne Hinweise zu interessanten Büchern aus und zu Osteuropa.

Neben dem Nähen (zu heiß!!) gehört ja das Fotografieren zu meinen Hobbys. Und da ist es mir diese Woche endlich mal wieder geglückt, einem Zitronenfalter ganz nahe zu kommen.

Die Grüne Minze am Bachlauf blüht gerade so herrlich helllila! Hier kommen wir auf unserer derzeitigen schattigen Morgenrunde täglich vorbei.

An einem ausnahmsweise etwas kühleren Morgen haben Pixie und ich uns zum Biberteich getraut, um meine Monatsfotos dort vor der nächsten und übernächsten Hitzewelle einzufangen. Tatsächlich blühen die lilafarbenen Wasserhyazinthen noch, obwohl der Wasserspiegel auch hier deutlich gefallen ist.

Am Samstag haben wir Brombeeren gepflückt und nebenbei ein paar genascht. Was für ein süßer, fruchtiger Genuss. Mit der Ernte und weiteren Früchten wurde dann Marmelade gekocht. Perfekt für mein Bingofeld in der nächsten Woche.

Einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!
Verlinkt bei Antetannis Sonntags-Top-Sieben und niwibo sucht lila












