“….Die Kutsche rollt durch atmende Pastelle.
Wir ziehn den Hut. Die Kutsche rollt vorbei.
Die Zeit versinkt in einer Fliederwelle.
O, gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai!….”
Erich Kästner (aus “Der Mai”)
Meine sieben Themen für die sieben Tage der Woche.

Mein Webfundstück: Der Mai startet rot, denn Nicole hat mit ihrer Fotoaktion “niwibo sucht rot im mai” dem Mai gleich eine Farbe zugeordnet. Mal schauen, ob ich bis zum nächsten Sonntag alles durch diesen Farbfilter sehen werde… Dabei hatte ich doch eigentlich auf Blau getippt….

Gesehen habe ich es an den roten Tröpfchen auf den Fliesen. Die freche Pixie ist läufig. Sie hat einen 9-Monats-Rhythmus, hält sich sehr sauber und ist verhaltenstechnisch pflegeleicht. Da darf ich mich eigentlich nich beschweren.

In der letzten Zeit war es draußen immer wieder sehr windig, gerade als sich die Buchenblätter enthüllten. Zeitweise lief man im Wald förmlich durch eine Wolke von Pollen und, Buchenblüten und diesen braunen Blatthülsen. Ich rätselte wie man die nennt. Meine kreativen Wortschöpfungsversuche erwiesen sich alle als falsch. Es sind Knospenschuppen.…

Ein Erlebnis der besonderen Art war mal wieder eine Hasstriade eines Radfahrers in meine und Flints Richtung, der gerade gehorsam und still absaß. Leider sind hier wieder eine Menge testosterongesteuerte Radfahrer unterwegs, die weder über eine Klingel verfügen, noch sich sonst irgendwie bemerkbar machen (Man würde ja sonst problemlos Hunde, Kinder und Gebrechliche schnell einsammeln oder selber in den nächsten Graben hüpfen) . Die Wege gehören ihnen, und wer sich in den Weg stellt, wird platt gemacht.
Positives Erlebnis: ich habe letzte Woche ein paar nette Radler getroffen, die sich mit einem freundlichen “Merci” bedankt haben (Schweizer, na klar…).

Gelesen habe ich tatsächlich ein Buch mit einem durchgehend roten Cover, dass ich Euch demnächst näher vorstellen möchte: Jung Chang: “Fliegt wilde Schwäne. Über China, meine Mutter und mich” . Daneben habe ich noch unzählige politische Beiträge im Netz gehört und gelesen.

Gehört nein, diese Glöckchen kann man nicht hören. Da wächst doch am Wegrand ein wildes blaues Hasenglöckchen. Ich muss unbedingt im Handel mal nach Zwiebeln dieser schönen Blume suchen. Vielleicht würde es ihr in unserem Garten gefallen.
Zugehört habe ich auch meinem ältesten Tochterkind, das nach seiner zweiwöchigen Frankreich-Schulreise wieder voller Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen daheim in Vermont angekommen ist.

Ein großer Genuss sind natürlich die Erdbeeren aus der Region. Köstlich und natürlich rot… Ich nehme jetzt immer am Spargelhäuschen auch noch zwei Schalen davon mir.

Jetzt fehlen nur noch die Hobbys. Über mein Quiltprojekt habe ich ja bereits am 1. berichtet. Dieses Mal waren braungemusterte Sterne an der Reihe. Ich bin Euch noch die Lösung des Rätsels schuldig. Auf dem Feld oben werden Süßkartoffeln angebaut.
Was auf meinem Nähtisch in der letzten Woche lag, zeige ich morgen. Denn ich musste dafür meine Komfortzone verlassen…

verlinkt beim Sonntagsglück von Antetanni












