Bücher

Meine Bücherliste für Mai und Juni – der Zwischenstand

4. Juni 2021

unbeauftragte und unbezahlte Werbung, da Nennung von Namen und Buchtiteln

Auch wenn mich der Welpe tagsüber auf Trab gehalten hat, abends ist er irgendwann ins Körbchen gefallen, so dass Zeit zum Lesen blieb. Meine Leseliste ist jetzt immer bunt gemischt mit Romanen und Hundebüchern. Von letzteren stelle ich nur diejenigen vor, in die ich lauter Merkzettel geklebt habe.

Maibücher

Judith Fanto: „Viktor“

Diesen spannenden Roman über eine junge Holländerin, die ihren jüdischen Wurzeln nachforscht habe ich bereits ausführlich hier vorgestellt.

John Green: „Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen? – Notizen zum Leben auf der Erde“

Entstanden aus einem Podcast hat John Green skurrile, philosophische und politische Gedanken zum Leben auf der Erde in 44 Essays zusammengefasst, die ich hier bereits besprochen habe.

Michael Holzach: „Das Vergessene Volk: Ein Jahr bei den deutschen Hutterern In Kanada“

Dieses Buch habe ich für mein Jahresprojekt „Zurückgeblättert“ nach Jahren wieder aus dem Bücherregal gezogen. Ein guter Griff, wie ich an dieser Stelle ausführlich schilderte.

Helen Macdonald: „Abendflüge“

Mit geschultem Auge und einfühlsamen Worten führt uns Helen Macdonald in kleinen Geschichten in verschiedene Naturräume. Mit ihr zusammen lernt man wieder genauer hinzuschauen und wahrzunehmen. Ein Kleinod für alle Naturliebhaberinnen. Ich empfand es als ein sehr leises, zartes Buch, was mich immer wieder aufrüttelte und bewegte. Die Geschichte über die Mauersegler werde ich so schnell nicht vergessen.

Hundebücher im Mai

Unter den Hundebüchern, die ich in diesem Monat gelesen habe, sind mir besonders diese beiden sehr hilfreich gewesen.
André Vogt: „Typgerechtes Welpentraining: Vom Draufgänger bis zum Sensibelchen“

Nicht alles, was vom Bildschirm kommt, bewährt sich dann auch in der Praxis. Aber dieses Buch ist wirklich eine Hilfe und gute Anleitung.

Sarah Both: „Hund im Stress? Entspannter Hund – Entspannter Alltag“

Nach zwei Retrievern haben wir wieder nach Jahren einen Hütehund-Welpen im Haus. Diese Autorin erinnert mit praktischen Hinweisen, dass bei diesen Hund zunächst auf Ruhe, Entspannung und Reizreduktion zu achten ist. Sehr empfehlenswert.

Junibücher

Die ersten beiden Bücher habe ich gleich schon zu Junibeginn verschlungen.

Michael Holzach: „Deutschland umsonst. : Zu Fuß und ohne Geld durch ein Wohlstandsland“

Ein Kultbuch in den 80igern, das mir damals wohl entgangen ist. Nach dem Buch über die Hutterer musste ich dieses letzte Buch von Holzach unbedingt lesen. 41 Jahre nach seiner Reise zu Fuß und ohne Geld durch die Bundesrepublik Deutschland mutet es beim Lesen auch wie eine Zeitreise in die Vergangenheit hat. Wie würde sein Marsch wohl heute aussehen?
Mich hat sein Buch sehr berührt, da auch viel vom Menschen Michael Holzach rüberkam.

Michael Holzach, Fredy Heyden: „Ich heiße Feldmann und bin ein Hund“

Auf der Wanderung durch Deutschland wurde Holzach vom Tierheimhund Feldmann begleitet. Das treue Tier hat all seine Tiefen und seltene Höhen miterlebt. Holzach hat dem Hund hier ein Bilderbuch gewidmet.
Bei der Rettung des in die Emscher gefallenen Hundes ist Holzach 1983 ums Leben gekommen.

Hannes Stein: „Der Weltreporter – Ein Roman in zwölf Reisen“

Als Hannes Stein dieses Buch schrieb, hatte er nicht ahnen können, dass die Pandiemie direkt vor der Tür steht. Im Januar 2020 übergab er sein Werk dem Lektorat. Für seinen speziellen Geschichtenhintergrund spielt aber ebenfalls eine Pandemie eine Rolle. Mit diesem Buch wird der Leserschaft ein Feuerwerk an Fantasie versprochen. Ich bin gespannt.

Was türmt sich sonst noch so auf meinem Bücherstapel… Es dreht sich viel um Tiere! Außerdem werde ich noch irgendein älteres Buch für mein Jahresprojekt aus meinem Regel ziehen und entstauben. Welches dies ist, werde ich erst wieder am 1.7. verraten.

Sophie Bienvenu: „Sam ist weg“

Das plötzliche Verschwinden des Hundes Sam ist der ein heftiger Schicksalsschlag für Matthieu, dessen Leben und Suche wir in diesem Roman begleiten werden.

Helen Macdonald: „H wie Habicht“

Helen Macdonalds neues Buch im Mai hat mir neugierig gemacht auf ihren sehr bekannte Erstling. Die Naturbeschreibungen bei der Zähmung eines Habichts soll wohl sogartig wirken. Mal schauen…

Hundebücher im Juni:

Cordula Weiß: „Hundespiele für unterwegs: Denksport, Tricks und Spiele“

Hier habe ich schon gleich ein paar Spiele und Tricks mit Zettelchen markiert. Manches kannte ich wieder und es erinnerte mich daran, dass ich es dem Welpen auch bald spielerisch unterwegs beibringen möchte.

Christiane Schnepper: „Impulskontrolle für Treib- und Hütehunde: Für mehr Gelassenheit im Alltag“

Das hört sich nach einer Aufgabenstellung für die nächsten Monate an…

Und was lest Ihr so? Kennt Ihr eines der Bücher auf meiner Liste schon? Wie hat es Euch gefallen?

verlinkt im Karminroten Lesezimmer, wo die Monatsbücher eingestellt werden dürfen.

  • Juliane 4. Juni 2021 at 7:55

    Wieder so viele interessante Bücher. Bis auf „Deutschland umsonst“ kenne ich keins und werde gleich mal schauen, ob unsere Bibliothek die anbietet.
    Danke für die Anregung!
    Liebe Grüße, Juliane

  • nic 4. Juni 2021 at 10:34

    Ich habe Helen Macdonalds Buch gelesen. Es geht darin auch um ihre Trauer fúr den verstorbenen Vater, GLG nic

  • nina. aka wippsteerts 4. Juni 2021 at 19:25

    H wie Habicht habe ich damals gelesen. Ich werde in der Bücherei mal nach dem neuen Titel schauen. Leider ist mein eigener Stapel noch reichlich gross. Schauen wir, ob ein wenig im Gartenstuhl oder Hängematte oder Bett… gelesen werden kann. Leider schaffe ich es gerade nicht immer.
    Liebe Grüße
    Nina