Monatsmotto Rezepte

Feines scharfes Maronisüppchen {Den Herbst feiern}

2. Oktober 2018

Vor zwei Jahren haben wir mitten im hiesigen Wald drei Esskastanienbäume entdeckt, die endlich tragen.  Wunderbar, da müssen wir gar nicht warten mit der Saisoneröffnung, bis wir ins Tessin fahren. Deshalb habe ich für das Monatsmotto des Oktober: Den Herbst feiern gleich schon fleißig Maroni gesammelt, um Euch ein Süppchen zuzubereiten.

Ihr habt keine Esskastanienbäume in der Nähe? Kein Problem, schaut mal im Laden nach, derzeit gibt es bestimmt welche zu kaufen, auch schon vorgekocht und vakuumiert.

Wie scharf Eure Maronisuppe wird, könnt Ihr ganz individuell entscheiden. Liegt Euch die Schärfe nicht, lasst Ihr die Chilischote einfach weg. Wenn Ihr die Suppe etwas edler und heller haben wollt, greift zum Weißwein (aber auch der ist kein Muss). Ich habe einen Schuss Rotwein erwischt, der natürlich gleich seine Farbe ins Spiel brachte…

Feines scharfes Maronisüppchen

Zutaten für 2 Personen:

200 g Maroni (gegart)
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Margarine oder Butter
50 ml Weißwein (nach Wunsch)
300 ml Gemüsebrühe
50 ml Sahne/ Sojasahne / Mandelsahne o.ä.
Salz und Pfeffer
eine halbe Stange Staudensellerie, sehr fein geschnitten
(oder ein Stück geriebene Zucchini)
nach Wunsch 1 Frühlingszwiebel, 1/4 Chilischote, in Streifen

Die Maroni:
Wenn ihr frische Maroni gesammelt habt, nehmt gleich 250g und entfernt zunächst die braune Außenschale mit einem scharfen Messer. Dann werden die Maroni 20-30 Minuten in Wasser gekocht, bis sie weich sind. Solange die Maroni noch heiß sind, bekommt man jetzt die innere Haut gut mit einem Messer ab.

Bei der Verwendung von vakuumierten Maroni fällt der obere Schritt weg. Maroni in Stücke schneiden.

Die geschälte Zwiebel, Knoblauch und das gewählte Gemüse klein schneiden. In Butter, Margarine oder Öl andünsten. Die Maroni hinzufügen und nochmals 4 Minuten dünsten.

Gemüsebrühe und evtl. Wein zum Ablöschen dazugießen und ein paar Minuten kochen. Die Sahne dazugeben. Die Suppe pürieren und nach Wunsch mit Streifen von Chilischote und Frühlingszwiebel garnieren.

Je nach Appetit als Vorsuppe oder mit einem Salat als Vorspeise ein leichtes Mittagessen.

So, jetzt habe ich schon den Punkt „ein Esskastaniengericht kochen“ in meiner Oktoberliste abhaken können. Es wird aber gewiss nicht das Einzige bleiben, denn wir werden ja bestimmt noch ein Säcklein Maroni aus dem Süden mitbringen.

Habt Ihr auch schon in der Küche den Herbst tüchtig gefeiert? Eure Beiträge sind in meinem Monatsmotto herzlich willkommen.

  • ninakol 2. Oktober 2018 at 9:00

    Oh klingt das lecker! Guten Morgen.
    Leider muss ich Maronen kaufen, aber wir essen die total gern, habe auch eine *Keschten* Pfanne (aus Südtirol, da heissen die so, ob sie auch so geschrieben werden?) für s Feuer
    Deine Suppe mache ich auf alle Fälle mal nach
    Viel Spass beim weiter an der Oktoberliste *arbeiten*
    und liebe Grüsse
    Nina

  • eva 2. Oktober 2018 at 9:09

    Oiii Andrea,
    das liest sich sehr lecker. Maronen haben wir leider keine, die muß ich auch kaufen.

    Aber bitte, bitte nicht so scharf, ich habe gestern in einem indischen Lokal in Stuttgart Kichererbsengemüse gegessen,
    das war sooo scharf.
    Ich habe nicht mal mehr den Geschmack meine Apfelsaftschorles gemerkt, nur, dass ich etwas getrunken habe und dass es kalt war.

    Hätte mich wahrscheinlich als Feuerspucker beträtigen können.

    Liebe Grüße ja, ich arbeite auch, aber mit Kürbis.

    :-)))

  • Frau Augenstern 2. Oktober 2018 at 10:32

    Liebe Andrea,
    hach das sieht so lecker aus, da würde ich mich gern einfach bei dir an den Tisch setzen. ;-D
    Lieben Dank fürs Zeigen und Teilen. Ich wünsche dir einen schönen Dienstag, lass es dir gut gehen.

    Liebe Grüße,
    Annette

  • Astridka 2. Oktober 2018 at 10:59

    Ich liebe den Baum, habe ich doch mal bei einem Gewinn mit meiner Klasse einen solchen für den Schulhof ausgesucht, aber den Früchten kann ich nichts abgewinnen – ein letzter Versuch im letzten Herbst hat mich nur bestätigt. Ich kann mich nicht mal mit ner Kürbissuppe einreihen, denn die hab ich auch recht mäßig gern… Da muss ich mir andere kulinarische Höhepunkte suchen.
    LG
    Astrid

  • Nicole/Frau Frieda 2. Oktober 2018 at 11:06

    Mmmh.. ich kann mir vorstellen, dass das Chili dem Süppchen eine feine Note gibt. Lecker!! Danke für das schöne Herbstrezept. Ich freue mich auf’s Ausprobieren. Herzlichst, Nicole

  • Claudia 2. Oktober 2018 at 15:26

    Hmmm, das klingt sehr lecker, liebe Andrea!
    Danke für dieses tolle Rezept, ich mag scharfe Süppchen sehr gern ;O)
    Hab noch einen schönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

  • Birgitt 2. Oktober 2018 at 19:02

    …für ein warmes Süppchen ist jetzt die Zeit, liebe Andrea,
    aber Maroni mag ich nicht…obwohl ich sie als Suppe noch nicht probiert habe…käme auf einen Versuch an,

    liebe Grüße Birgitt

  • mano 3. Oktober 2018 at 7:49

    ich hab bisher nur einmal maronensuppe gemacht und weder ich noch meine familie war begeistert davon. das wird mich allerdings nicht davon abhalten, nochmal dein rezept auszuprobieren, denn geröstete maroni mag ich immer total gerne. vielleicht sollte ich sie – bevor sie in die suppe kommen – auf dem ofen rösten ;)! selbst schneiden würde ich sie allerdings nicht, da hab ich angst um meine finger…
    liebe grüße und danke fürs rezept!
    mano

  • Katala 4. Oktober 2018 at 16:33

    Das klingt sehr lecker. Bei den Kindern stehen auch Maronenbäume im Wald. Mal schauen, ob ich noch ein paar der feinen Kastanien finde.
    Lieben Gruß
    Katala