Wochenrückblick

Ruhepause beendet

1. Juli 2018

„Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer.“

Ovid

Da bin ich wieder, zurück aus den (fast) internetfreien Bergen.

Zeit für einen kleinen Rückblick auf die ruhige Woche

GESTIEGEN: hoch zum Berghaus

GESESSEN: bis abends um zehn draußen, auf das Tal blickend

GETAN: sehr wenig, während der Mann im Wald zwei Bäume fällte, den Garten richtete und allerlei herumwerkelte

 

GENOSSEN: hat wohl der Lockenhund seine Bergwoche, in der er absolute Freiheit im großen, eingezäunten Garten genießen durfte. Dabei hat der Hund eine stattliche Stocksammlung angelegt und so manches Esskastanienholz geraspelt.

GETRAGEN: habe ich meinen großen Strohhut, den die Sonne stach tüchtig. Am Himmel war Dauerblau angesagt.

GESEHEN:  die blühenden Esskastanien, viele Eidechsen und sehr viele Rote Widderchen (Schmetterlinge, davon nächste Woche mehr)

 

GEKNIPST: natürlich viel. Die Kamera ein wenig ausgetestet.

GELESEN: im Schatten, was sich so auf meinem Ebook-Reader angesammelt hat (trägt sich im Rucksack leichter als Bücher…) . I. Jerger: Und Marx stand still in Darwins Garten.
L.J. Ashford: Das Flüstern des Mondfalters. Eine romanhafte Biographie über die Schauspielin Merle Oberon (von der ich bislang auch nicht wusste, dass sie teilweise indischer Herkunft war, die sie verheimlichen musste).
A.S. Beyer: Nelkenliebe. Ein Blick in die Zeit der Nelkenrevolution in Portugal.

GEGRINST: dass die deutsche Mannschaft die WM verlassen musste, während die Schweizer ins Achtelfinale kamen. Schade, den Isländern hätte ich es auch sehr gegönnt.

 

GEHÖRT: draußen die Vögel singen und drinnen Schweizer Radio (das habt Ihr Euch gewiss schon gedacht)

GEGESSEN: Brot vom Bergbäcker, das der liebe Mann jeden Morgen hoch trug.

GESTÖHNT: über die Hitze auf der Heimfahrt.

 

GEFREUT: dass sich noch ein paar schöne Beiträge für das Juni-Monatsmotto Nachhaltigkeit eingefunden haben. Danke! Ich hoffe, Ihr konntet da noch einige Anregungen mitnehmen.

GEFUNDEN: ein neues Monatsmotto für den Juli, über das ich morgen berichten werde.

 

 

GEDACHT: dass wir im Herbst vielleicht auch eine Hortensie in den Berggarten pflanzen sollten, denn die gedeihen dort, wie man sieht prächtig. Die üppige Hortensie blühte da am Rand einer fast zugewachsenen Treppe, die hinab ins Dorf führte.

GEFRAGT: ob  Ihr Euch auch freut, nach einer Reise oder kleinen Auszeit wieder zuhause zu sein. Der Garten und das Wetter geben sich ja gerade große Mühe, auch daheim ein Urlaubsgefühl aufkommen zu lassen.

Heute eile ich mal mit Verspätung zu Andreas Samstagsplausch. Dafür bringe ich ein bisschen Sommerfrische mit.

Wir sehen uns dann morgen wieder!

 

10 Kommentare

  • Antworten Astridka 1. Juli 2018 at 14:54

    Berückend schön, diese Landschaft!
    Eine gute neue Woche!
    Astrid

  • Antworten Magdalena 1. Juli 2018 at 15:54

    Atemberaubend schön und die Hortensie hat den besten Platz. Den Isländern hätte ich den Spaß auch gegönnt!!!
    LG
    Magdalena

  • Antworten Jutta von siebenVORsieben 1. Juli 2018 at 17:19

    Herrliche BIlder. Und der Text klingt nach einer ebensolchen Woche.
    Liebe Grüße
    Jutta

  • Antworten ninakol. 1. Juli 2018 at 20:21

    Oh wie fein! Bin ein wenig neidisch wenn ich die Bilder sehe. Aber Urlaubswetter ist ja gerade eigentlich überall. Schon zu viel Sonne, ich spare ja lieber Wasser im Garten, aber es geht nicht mehr ohne Schlauch. Aber nur das allernotwendigste per Tröpfchen. Und Waschwasser ohne Seife wird aufgefangen zum Gießen.
    Dann gewöhnlich Dich gut wieder ein!
    Liebe Grüße
    Nina

  • Antworten Stitched Teacups 1. Juli 2018 at 21:01

    Wie schön, dass du deine internetfreie Zeit so genießen konntest!

    Ja, meistens freue ich mich tatsächlich, wieder nach Hause zu kommen. Als ich noch eine Fernbeziehung geführt habe, war das noch anders. Da kam ich Sonntagnachts häufiger in eine kalte, leere Wohnung und wäre lieber ganz woanders gewesen. Jetzt, dank des Zusammenwohnens, komme ich wesentlich lieber nach Hause.

    Liebe Grüße
    Sabrina

  • Antworten frau nahtlust 2. Juli 2018 at 6:06

    Oja, so schön eine Reise auch ist, zuhause ist es doch immer wieder herrlich! Toll, dass du so eine wunderbare Auszeit hattest und nun wieder die Heimat genießen kannst. Ich bin noch auf Workshop unterwegs, aber die Vorfreude auf das, was mich erwartet, ist auch groß.
    LG. Susanne

  • Antworten Nicole/Frau Frieda 2. Juli 2018 at 12:32

    Seh ich da etwa einen Schwalbenschwanz, liebe Andrea? Wunderschön!! Überhaupt wartet in den Bergen immer ein Paradies auf Euch.. hachz! So ein schöner Ort um die Seele baumeln zu lassen. Und dennoch.. Zuhause ist auch schön! Lieben Gruß, Nicole

  • Antworten Pia 2. Juli 2018 at 13:39

    Auch schön einmal Fotos an einem anderen Ufer zu machen:-)
    So ein paar Tage Offline und entspannen tut einfach gut.
    Verzichten musstest du ja auf nichts, wenn dein Mann täglich zum Bäcker gelaufen ist.
    L G Pia

  • Antworten die_Birgitt 2. Juli 2018 at 19:16

    …ach ist das schön da, liebe Andrea,
    diese Aussicht…aber klar, zu Hause ist auch schön und wenn man mal paar Tage weg war, kann man das wieder richtig schätzen,

    liebe GRüße Birgitt

  • Antworten Karin Be 4. Juli 2018 at 19:47

    Selbst aus der Ferne lässt sich bei diesen Bildern tief durchatmen.
    Herrliche Eindrücke.
    Über das Ausscheiden der deutschen WM-Mannschaft konnte ich auch nur schmunzeln, drückte danach die Daumen für Island, Schweden und England (letzteres aus Familienpatriotismus).
    Komme gut zuhause an.
    Mit vielen Grüßen,
    Karin

  • Hinterlasse einen Kommentar