Wochenrückblick

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17. Juli 2021

Was die Erde befällt, befällt auch die Kinder der Erde.

Indianische Weisheit

Meine nasse Juliwoche

Erkennt ihr meinen alten Fotostandort?

GEREGNET: reichlich. Aber was ist diese Regenmenge im Vergleich zu den Niederschlägen, die zu diesen Überschwemmungs-Katastrophen geführt haben.

GESCHÜTTELT: den Kopf über das dumme Geschwätz mancher Politiker. Wer jetzt den Klimawandel immer noch leugnet und nicht handelt, ist kriminell.

GEKNIPST: so gut wie gar nicht. Zu nass, zu kalt, Rückenweh. Die Bilder von den Überflutungsgebieten gingen mir nicht aus dem Kopf. Ich musste runter an den See, um mich mit dem Element zu versöhnen. Die eigentlichen Ursachen sind leider größtenteils beim Menschen zu suchen.

GEHABT: etwas Wetterglück. Wenigstens war es am letzten Samstagmorgen zum Hundeschultermin trocken. Und der Julisommer fiel auf den Montag. Man wird genügsam.

GEFAHREN: zur Tierärztin mit beiden Hunden. Der Kleine musste sich die letzte Impfung abholen, die Große testet ein neues, modernes Medikament gegen ihre Arthroseschmerzen.

GESCHMERZT: der Rücken. Ich hoffe, dass es besser wird, wenn es endlich trockener und wärmer wird.

GETRAUT: zum Krafttraining trotz oder auch wegen des Rückenwehs und zum Einkaufen, diesseits und jenseits der Grenze.

GESORGT: um ein erkranktes Familienmitglied und die Tochterfamilie, die gerade in der Eifel weilt (aber nicht in einem betroffenen Gebiet).

Wir sind bei den Tomaten rund vier Wochen im Vergleich zum Vorjahr zurück

GELESEN: einen Schmöker, der in Griechenland spielt. Viele Familiengeheimnisse, Irrungen und Wirrungen, viel Liebe und Turbulenzen. Hauptsache ein bisschen Griechenlandfeelung und am Ende kriegen sie sich. Tut auch mal gut. Der Titel „Olivensommer“ von Isabelle Brooms Roman war wohl eine Verzweiflungstat des Verlags. Soll vermutlich Mittelmeergefühle wecken. Die einzigen Oliven findet man allerdings im griechischen Salat, den die Protagonistin so gerne isst…
Ade Griechenland, hallo Japan. Gerade habe ich mit „Die Telefonzelle am Ende der Welt“ von Laura Imai Messina begonnen. Die Radiomoderatorin Yui, die diese magische Telefonzelle aufsucht, hat Mutter und Tochter bei einem Tsunami verloren. Hört sich plötzlich leider erschreckend nah an.

Die Zeit der langen Beine

Meine sechzehnte Woche mit Flint

GENERVT: über Leute, die ihre nicht gehorchenden Hunde frei im Park laufen lassen. Nee, da hilft es nicht, dass Goldendoodle so süß aussehen (geht mir weg mit dem Gedoodle). Flint sollte eigentlich gerade lernen, NICHT zu jedem Hund hinzulaufen.

GESTAUNT: in der letzten Hundeschulstunde haben wir gemeinsam eine Erlebnisrunde im Wald gedreht. Ein Hundebesitzerpaar gestand, dass sein Hund zum ersten Mal einen Wald erleben durfte. Der Hund ist ein halbes Jahr alt! Die Kursleiterin meinte nur trocken, dass es nun wohl an der Zeit wäre…

GELACHT: darüber, dass man sich als Hundebesitzer*innen jahrelang kennt, aber nur den Namen des Hundes weiß. Die Tierärztin (auf der anderen Seeseite) bat uns, eine Medizin für den Hund der Familie E. in unserem Ort mitzunehmen. E.? Kennen wir nicht. Wie heißt der Hund? P. ? Na klar, kennen wir uns!!

GEWOGEN: 14,8 kg. Lieblingshobby: Rennen.

GESCHLOSSEN: endlich hat Flint Freunde im Ort gefunden. Einen gleichaltrigen Labbi-Pudel-Mix mag er sehr. Der anderthalbjährige Irische Wolfshund ist eher so ein männliches Rollenvorbild (ich hoffe, dass Flint sich dessen Souveränität abschaut 😉

GEZÄHLT: Flints Zähne. Das neue Gebiss ist vollständig!

Mein Wochenende

Samstagmorgen ist Hundeschule angesagt. Die Waldrunde am letzten Samstag war klasse. Die Kursleiter lassen sich was einfallen. Ob Flint das Geübte (Fußlaufen rechts und links, mit Kehren) schon draußen zeigen kann? Naja, bislang haben wir es immer nur ohne Ablenkung geübt. Die Wettervoraussagen ändern sich gerade stündlich. Also lassen wir uns überraschen. Bei Regen ist der junge Herr Collie nicht wirklich gut gelaunt.

Wenn es morgen dann wieder nass wird, könnte ich ja mit dem Liebsten mein Quiltsandwich zusammenkleben. Es liegt alles bereit. Vielleicht haben wir die Chance am Sonntag mal im Garten sitzen. Das wäre mal ein ganz neues Gefühl!

Auf jeden Fall aber treffen wir uns heute beim Berliner Samstagsplausch von Andrea (Blog karminrot)

  • illy 17. Juli 2021 at 8:41

    Guten Morgen,
    hier auch die Woche ziemlich viel Regen, von Hochwasser aber bisher verschont.
    Oje.. Sorgen um Familie sind nicht gut, drücke die Daumen, dass sich alles gut auflöst.
    Ich finde, Deine Tomaten sehen schon ganz vielversprechend aus.. ich hab bisher an meinen noch gar keine Früchte gefunden.. *nunja*.
    Flint ist ganz schön fotogen…. und für den Lockenhund wünsch ich Euch, dass die neuen Medis gut wirken.
    Auf die Chance am Sonntag (oder die nächsten „Sommer“tage überhaupt mal wieder) im Garten zu sitzen, hoffe ich auch…
    In diesem Sinne: ein schönes, erholsames Wochenende.
    Liebe Grüße da lass
    illy

  • Pia 17. Juli 2021 at 9:44

    Hoffentlich bekommst du deine Rückenschmerzen in den Griff mit dem Krafttraining. Wünsche dir baldige Besserung. Wieviel du zum lesen kommst, da staune ich immer wieder. Die Wetterlaune teile ich mit Flint, wenn ihr heute mit der Hundeschule wieder im Wald seit und es vielleicht nicht gerade regnet, tropft es sicher von den Bäumen.
    L G Pia

  • Juliane 17. Juli 2021 at 9:52

    Guten Morgen Andrea,
    der Spruch ist sehr passend.
    Flint ist ein wunderschöner Hund, ich liebe diese Ohren!
    Euch ein ruhiges Wochenende,
    Juliane

  • Karin Be 17. Juli 2021 at 15:45

    Oje, deinem Rücken geht es immer noch nicht besser! So etwas macht mürbe, wie ich es selber erfahre. Ich wünsche mir für meine Knochen das Gefühl vollständig durchwärmt zu sein, nicht nur für die Dauer einer warmen Dusche.
    Wald hat der einjährige Nachbarshund mit Sicherheit auch noch keinen gesehen, er erkennt mich nicht einmal als zum Haus zugehörig. So traurig!
    Toll wie sich Flint entwickelt. Ein richtiger schlacksiger Teenager. 😉
    Ich hoffe ihr hattet es regenfrei in der Hiúndeschule.
    Mit lieben Grüßen und gutes Gelingen beim Quiltsandwich,
    Karin

  • Astridka 17. Juli 2021 at 17:04

    Wasser in schönster Form bei dir, so sollte es eigentlich sein! Erfreut das Gemüt! Wenngleich die Grundwassermassen im Keller bei mir nichts mit der braunen Brühe im geliebten Ahrtal und in der Voreifel gemein haben. Ist gut gefiltertes, klares Wasser. Trotzdem muss es nicht wiederkommen.
    Immerhin habe ich viel genäht, während der Regen so rauschte. Und Krafttraining hatte ich anschließend, bis mir klar wurde, dass Wasser läuft ja immer nach.
    Ich muss mich einfach über all das lustig machen, die Traurigkeit ist einfach immer wieder da.
    Euch alles Gute!
    Astrid

  • Rosa Henne 18. Juli 2021 at 21:51

    Sehr schöne Fotos vom See – und von Flint 😊. Ja, vom Regen haben wir jetzt genug. Meine Wetter-App meint, die nächsten Tage haben wir schönes Wetter!
    Gute Besserung deinem Rücken und eine gute Woche dir!
    Liebe Grüße
    Ingrid

  • niwibo 23. Juli 2021 at 19:24

    Immer wieder schön, über Flint zu lesen liebe Andrea.
    Wie mit den Hundenamen ging es mir in der Grundschule.
    Die Vornamen kannte ich, bei den Nachnamen der Freunde der Jungs tat ich mir immer schwer.
    Und heute habe ich jede Menge vergessen… man wird alt.
    Hier war die ganze Woche Sonnenschein, ich hoffe, das Wochenende wird nicht ganz so nass.
    Dir einen schönen Abend, lieben Gruß
    Nicole