Monatsmotto

Leben zu Zeiten von Corona, ein Update

22. April 2020

Die Natur hat sich in den vergangen Wochen in denen wir zwangsweise runterfahren mussten, Mühe gegeben, uns mit Frühlingsfreuden bei Laune zu halten. Aber wer die Augen nicht gänzlich verschlossen hat, merkt, dass der Klimawandel keinen Lockdown durchführte und es immer trockener und wärmer wird.
Immerhin hat man ja viiiiel mehr Leute im Wald gesehen. Vielleicht haben die sich dort tatsächlich mal umgeschaut…

Mein Monatsmotto im April lautete #bleibdaheim. Bevor die ersten Geschäfte öffnen und alle Welt wieder in die Innenstädte strömt (und eventuell alles riskiert, was wir erreicht haben), wollte ich mal ein kurzes Update einschieben.

Update

Überraschende Momente

Da sich die alten einsamen Waldwege mit Wanderern und Radfahrern füllen, sind wir vermehrt auf bislang unbekannte Pfaden unterwegs und finden überraschend schöne lauschige Stellen.
Sogar fleißig selbstgebaute Barfußpfade sahen wir im Wald.

Daheim bieten Skype und Facetime Möglichkeiten, Homeschooling in Amerika zu übernehmen, oder spannende Botschaften zu empfangen.

Lustige Momente

Der Blick auf die viel leereren Straßen stimmt mich heiter. In meist schmutzigen und staubigen Autos fahren Menschen mit strubbeliger, wallender oder verschnittener Haarpracht.

Wie in Kinderzeiten blicke ich hoch, wenn plötzlich ein Flugzeug über mir brummt und schaue staunend hinterher…

 

Erfreuliche Momente

Noch ist es hier nicht Pflicht, aber in der Post stehen lauter Kundinnen mit Mundschutz. Ja, ich habe meinen auch aufgesetzt. Ab Montag sind wir dann alle bunt vermummt.

Kreative Momente

Ich nähe mal etwas anderes als Mund-Nasen-Schutze, nämlich eine Jogginghose für die Tochter und ein Puppenshirt. Danach wieder ein neues Modell für die Gesichtsvermummung.

Sorgenvolle Momente

Die Lockerungen der Maßnahmen werden von mehreren Bundesländern ziemlich ausgeweitet.  Ob das gut gehen wird? Kleine, überschaubare Schritte finde ich sinnvoller, damit man die Folgen besser überblicken kann, als irgendwelche vorschnellen Öffnungen, von Lobbyisten gedrängt.

Neue Momente

Wir haben schon seit Wochen unsere Routinen Corona-bedingt geändert. Der Wochenmarkt ist gestrichen, dafür besuchen wir den kleinen, abgelegenen Hofladen unseres Wochenmarktstandes.  Im Super- oder Biomarkt schaue ich nur noch alle zwei Wochen früh morgens rein und eile durch die Gänge. Mit Mundschutz kaufe ich nämlich schneller und gezielter ein.
Stadtbummel? Naja, am Samstagmorgen sind wir bislang durch die menschenleeren Gassen zum Bäcker gebummelt. Aber jetzt, wo die Geschäfte wieder geöffnet haben, werden wir am Samstag früher und schneller zum Bäcker und zurück traben. Nein, ich werden lieber nicht in den Läden einkaufen gehen. Diese Testreihe dürfen gerne andere übernehmen.

Kulinarische Momente

Auch in diesen schweren Zeiten steht das Spargelhäuschen wieder. Die Verkäuferin schaut nur noch aus einer kleinen Luke heraus. Ich traue mich hin, wenn sie gerade öffnet und hole schnell Spargel und Erdbeeren. Noch so eine Heldin des Corona-Alltags!

Hoffnungsvolle Momente

Ich hoffe immer noch, dass diese Krise, die wir noch lange nicht überwunden haben, zu einer Solidarität in der Gesellschaft führt und nicht zu einer Ausgliederung mancher Bevölkerungsgruppen, wie es manchen Politikern im Kopf herum schwirrt. Klar, nur zu ihrem Schutz…

Und wie geht es Euch gerade?

  • Claudia 23. April 2020 at 5:53

    Guten Morgen liebe Gundi,
    herzlichen Dank für die schönen Bilder, die Du mitgebracht hast!
    Ich sehe das ähnlich wie Du, auch ich bin nur , wenn ich dann muss, ganz früh zum einkaufen unterwegs, und ganz schnell wieder nach Hause … aber, das habe ich schon immer so gemacht! Ich muss mich nicht durch Menschenmengen quälen beim Einkauf …. die Natur macht weiter wie bisher, es wird wärmer, es ist viel zu trocken, erste Waldbrände erschrecken und lassen nichts Gutes erahnen wenn es nicht bald regnet ….
    Ich lenke mich ab an der Nähmaschine und mit den Stricknadeln …. das einzige, was mir weh tut …. daß ich meine Mama nicht besuchen kann ….
    Ich wünsche Dir und Deinen Lieben einen schönen und freundlichen Tag!
    ♥️ Allerliebste Grüße,und bleibt gesund, Claudia ♥️

  • nina. aka wippsteerts. 23. April 2020 at 6:07

    Ja, der eine Sohn ist immer noch daheim und es gibt ein Aufgaben per Schul App und e-mail. Der andere hat Päckchen für Kinder und Jugendliche zusammengestellt, mit Anleitungen und Material zum Basteln und einen Discord Server aufgebaut, wo gequatscht und ausgetauscht werden kann. Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen halten! Nicht jedes Kind hat ein behüten – des Zuhause. Die Schule fragt technische Möglichkeiten daheim ab. Zumindest reden geht ja fast immer, eine Webcam hat aber noch lange nicht jeder. (Wurde bei uns nie benötigt, hat witzigerweise nur der alte Mac, der hier ein Schattendasein fristet) Entsprechenden Internetzugang muss es auch geben. Und die Auslastung geht ja durch Homeoffice schon in die Knie. Videochats verschlingen mbs.
    Ansonsten bin ich -wenn ich einkaufen muss – auf der Flucht vor den ewigen Deppen, die sich immer noch nicht an Abstand halten. Gestern einer vierköpfigen Familie wütend „Schon Mal was von Abstand halten gehört!“ entgegengeschleudert. Vor der Kühlung hatten die sich schon mit einer anderen Gruppe getroffen und munter gequatscht, dicht gedrängt und niemand kam vorbei. Dann an der Kasse kein Abstand. Da hatte ich ne kurze Zündschnur. Bekam nur ein: ja ja. zurück. Kurze Zündschnur hat mich sehr geärgert. Zeigt mir, wie mein Zustand ist. Die Nachbarin ist Risikofall und seid fünf Wochen nicht mehr unterwegs. Gestern hat sie nur so gesprudelt. Immerhin kann der Mann einkaufen gehen und die Tochter schaut (mit Abstand und da im Labor arbeitend, getestet) vorbei. Vereinsamung. Puh. Ich höre jetzt lieber auf. Bei mir sprudelt es gerade auch. Wir sind gesund! Das zählt.
    Danke für Deine Anstöße. Aber in Bezug auf all die Naturwanderer, die haben immer noch nicht den Kopf frei für die Umwelt! Wenn sie wieder können, wird s um Sommer krachen gelassen.
    Liebe Grüße und nächste Mal wieder positiver
    Nina

  • eva 23. April 2020 at 7:28

    Guten Morgen liebe Andrea,
    neulich hat sich Jemand aufgeregt, weil nun alle Rad fahren müssen. Das kann sein, aber ich fahre schon mit dem Rad,
    als es noch gar kein Corona gab. Aber es ist zeitweile schon schlimm. Es ist schlimm mit den Radlern, es ist schlimm mit en Fußläufern und auch Hundebesitzern. Wenn wir uns alle korrekt verhalten, dann sollte das doch klappen. Leider ist das nicht so,
    Ich kann mich nicht beklagen bei uns hält man Abstand und deshalb muß man auch einen Einkaufswagen nehmen. Das reicht nämlich als Abstand. Manche Leute meinen, dass sie 5 m Abstand haben müssen, dabei reichen 1,5 bis 2,0 und manche haben nun leider kein Augenmaß und können das nicht abschätzen und meckern dann. Ich bin schon von mir aus um Abstand bemüht. Wenn Jemand im Abstand von 5 m an mir vorbei will und noch meckert, dann meckere ich auch, denn das geht nun mal nicht.
    Ich habe auch auf den Strecken, auf denen wir oder ich radele keine Probleme mit zuvielen Menschen, das war aber schon immer so und an Sonntagen bleibe ich zuhause, da überlasse ich die Strecke anderen Leuten.
    Mein Einkauf ist schnell erledigt und das war er schon immer. Ich kaufe nicht gerne ein und weiß was ich will und wo was steht.
    Ich grapsche auch nicht jedes Obst an und suche mir das Beste heraus, das gibt es auch und dann meckere ich und ich wasche mir die Hände. Bislang habe ich noch kein Desinfrektionsmittel gebraucht, es sei denn, wenn ich den Einkaufswagen am Griff abwische.
    Kleiner Tipp von einem Experten.
    Händewaschen ist Vorschrift, gleich wenn man nach Hause kommt, dann die Lebensmittel versorgen in den Schränken usw.
    Dann nochmals gründlich Hände waschen, denn es kann sein, dass vorher Jemand mit ungewaschenen Händen gerade dieses Lebesmittel angehustet oder angefingert hat. Das gilt denn überhaupt für die gekauften Waren.
    Gummihandschuhe nein, denn da wird die Haut feucht und wenn man dann die Handschuhe abzieht, dann können Bakterien in die feute Haut eindringen. Gummihandschuhe sollte man auch nur einmal benützen und dann auch richtig abziehen.

    Lächerlich finde ich auch, wenn Jemand an mir vorübergeht und dann ganz vorsichtig läuft und sich dann noch Hund und Nase zuhält und dann die Waren anfingert.
    Mein Tip vorsicht walten und aufpassen und auf den gesunden Menschenverstand achten.

    Ich glaube eher, dass die Menschen vor Einsamkeit sterben, das sind dann auch Coronatote, aber so ganz ohne Virus.

    Dieser App stehe ich im Moment sehr kritisch gegenüber und werde notfall mein altes Handy wieder aktivieren.
    Der Datenschutz lässt grüßen.

    Ich passe auf, achte auf meine Mitmenschen und suche nicht bei Jedem anderen, was er denn nun falsch macht . Ich sehe das alles vielleicht auch ein wenig anders, denn vor dem Virus habe ich keine Angst. Angst habe ich nur vor dem, was kommen wird. Denn so leben, wie wir des bislang konnten, das werden wir nie wieder können. Wir werden künftig ganz andere Auflagen bekommen.

    Gestern hat mir Jemand eine Simulation geschickt, was passieren kann, wenn z.B. Mallorca wieder besucht werden kann.
    Ein Flugzeug am anderen und meine Bekannte wohnt am Flughafen in Echterdingen, die sagte mir, dass es noch nie so schön war, dort zu wohnen.
    Hoffen wir, dass sich die Leute besinnen und sich überlegen müssen, ob sie denn nun unbedingt in Urlaub fliegen müssen, denn zur Zeit merken sie ja auch, dass es zuhause schön sein kann.
    Mich nervte schon immer die Frage: „wo wart ihr denn im Urlaub?“, als wenn das das wichtigste auf der Welt ist.

    Wie geschrieben, ich kann mich über gar niemand beklagen und mein Leben hat sich nicht groß geändert, ja meine Lieben halt. Mein Sohn gehört zur Hochrisikogruppe und deshalb passt man auch auf.
    Leider ist es auch so, dass man, wenn man das alles auch etwas positiver sieht und nicht ständig nur das negative sieht , etwas merkwürdig angeschaut wird.
    Ich bin gesund, gesünder, als jemals in meinem Leben, ich gehe an die frische Luft und freue mich an der Natur, das habe ich aber schon immer so gemacht.

    Mit iieben Grüßen und ich wünsche dir von Herzen alles Gute
    Liebe Grüße Eva

    Liebe Grüße Eva

  • nic 23. April 2020 at 9:00

    Liebe Andrea, wir haben noch weitere drei Wochen und vielleicht noch länger im Lockdown, da unser Covid-de Pfeffel und seine Minister nicht so auf Zack sind mit all dem…wir haben jetzt schon Stimmen die die Lockerung wollen, dabei ist GB der schlimmste Fall Europas. Hier geht Kapitalismus über alles, auch Menschenleben und als keyworker setze ich mich dem natürlich jedes Mal aus, um andere zu schützen. Gesunder Menschenverstand und Maske, anders geht’s nicht wenn – wie gestern beobachtet – eine ganze Gruppe sich um einen Verkäufer drängelt, der munter unter dem Plexiglas hervor ein herumgereichtes Kleinkind hätschelt…der menschliche Instinkt ist manchmal stärker als jede Vernunft.
    Bleibt gesund und alles Liebe, ♥nic

  • Eva 23. April 2020 at 9:09

    MUND und Nase zuhällt sollte es heißen.
    Ich kann die Schrift bei dir so schlecht lesen.
    Liebe Grüße Eva

  • frau nahtlust 23. April 2020 at 9:12

    Ach ja, was für ein Endlos-Thema derzeit, liebe Andrea. Ich merke, dass sich bei mir gar nicht so wahnsinnig viel geänder hat. Meine Arbeit war ja auch vorher vor allem digital und im homeoffice. Nur für meinen Sohn leide ich sehr, denn das soziale Lernen fehlt doch sehr für ihn als Erstklässler. Homeschooling bekommen wir ganz gut hin in unserem kleinen geschlossenen Ökosystem. Ich denke, wenn er sich mal später an die Zeit erinnert, wird es durchaus auch eine positive Erinnerung sein. Und das ist mir die Hauptsache. Und dass wir alle weiterhin so gesund durch die Phasen kommen. Aber meine Eltern dann wiederzusehen und nicht nur am Telefon zu hören, sie zu drücken, das wird schon ein kleines Fest werden 🙂 Bleib gesund und komm weiterhin gut durch die Zeit. LG. Susanne

  • Judika 23. April 2020 at 9:48

    Liebe Andrea,
    am Montag geht für meinen jüngsten Sohn, er ist Abiturient die Schule wieder an. Er war bereits vor der Schulschließung erkrankt, ob er nun versäumte Klausuren nachschreiben muss / darf ist unklar. Mir tut es für ihn leid, dass der Abiball ausfällt. Der zweite Sohn hat im Dezember sein Masterstudium abgeschlossen und ist auf Jobsuche, die Firmen stellen derzeit niemanden ein. Der dritte Sohn hat monatelang für ein Musical geprobt, im Vorverkauf waren bereits für die 5 geplanten Vorstellungen 3.000 Karten verkauft. Meine Nichte wollte Anfang August heiraten – noch ist unklar, ob die Hochzeit stattfinden darf. Meine Schwester hat einen Fischzuchtbetrieb, sie verkaufen auf Märkten und Messen, die jetzt alle abgesagt sind, Steckerlfisch und andere Fischspezialitäten, daher haben sie derzeit keinerlei Einnahmen, die Betriebskosten laufen weiter, bislang haben sie keinerlei staatlichen Hilfen bekommen. Meine Mutter ist 81, sie lebt alleine und leidet unter der Einsamkeit. Der Vater des Gefährten lebt als Pflegefall in einem Heim und darf seit Anfang März nicht mehr besucht werden. Das waren nur ein paar Beispiele aus meinem engsten Umfeld, sicherlich geht es vielen Familien ähnlich.
    bleib gesund, viele Grüße
    Margot

  • Ursula 23. April 2020 at 18:33

    Liebe Andrea,
    ich versuche so gut es geht das Thema auszublenden (eigentlich ja gar nicht möglich) Ich schaue nur ganz wenige Nachrichten an und versuche das Beste draus zu machen. Ich hab inzwischen eine gewisse Routine in den Abläufen und werde diese auch noch weit in den Mai beibehalten. Ich bin eh nicht so der Massenmenschentyp. Touristische Hochburgen z.B. wie Friedrichshafen (das eine mal hat mir gereicht) ein Graus für mich diese Massen an Menschen. Die arme Natur.
    Da bin ich mit dir einer Meinung sollen das andere testen. Unbeschwert wird es eh lange wenn überhaupt nicht mehr.
    Und ganz ehrlich Hoffnung hege ich keine dass die Menschen was daraus lernen – ein paar ja – oder mehr Solidarität zeigen etc. nicht wirklich.
    Hier bei uns im Wald sind nur wenige unterwegs. Ich laufe auch gerade sehr viel im Wald.
    Spargel und Erdbeeren sind ja auch lecker.
    Friseur reicht bei mir noch bis Mitte Mai .

    Wir werden sehen und ich hoffe es gibt keinen Rückschlag.

    Liebe Grüße
    Ursula

  • Astridka 23. April 2020 at 22:52

    Wir sind ja jetzt fast sechs Wochen in freiwilliger, absoluter Klausur und ich komme ja nicht – mit kleinen Ausnahmen wie das Abholen von telefonisch bestellter Pizza & Blumensträußen gegenüber oder einem Rezept beim Arzt des Herrn K. – vor unsere Haustür. Geändert hat sich dadurch an unserem Leben nicht so viel, wir mussten uns ja vorher schon zurücknehmen. Die Familie ist uns dank neuer Kommunikationsmittel sehr nah, und wir hören in irgendeiner Form jeden Tag voneinander, auch von Familienmitgliedern, von denen man lange nichts gehört hat. Distanz ist Liebe & Wertschätzung, das spüre ich, das trägt mich durch diese Zeit. Ich bin nicht ungeduldig.
    Wir bekommen sehr viel Unterstützung und fröhliches Kinderlachen über die hohe Gartenmauer von der Nachbarsfamilie zur Rechten, Schwägerin und Nichte und unserem treuen Entlastungspfleger, so dass wir nicht darben müssen. Jeden Tag wird frisch gekocht ( und der vom Bofrost-Mann am Anfang gut gefüllte Gefrierschrank ist nach wie vor gut gefüllt ).
    Ich lebe viel im Hier und Jetzt, denn mein Ziel ist es, mit meinem Gefährten noch ein paar Jährchen gemeinsam zu haben. Das stärkt mich.
    Dir und deinen Lieben alles Gute!
    Astrid

  • Verfuchstundzugenäht 23. April 2020 at 23:15

    Erstaunt einem Flugzeug nachsehen… genau! Das hab ich vorgestern auch gemacht! Seit dem keines mehr am Himmel…

  • mano 24. April 2020 at 7:34

    in dieser zeit ist mir nochmal sehr klar geworden, wie gut es uns persönlich doch eigentlich geht und wie froh ich bin, jetzt nicht in der stadt wohnen und all die enge und dichte ertragen zu müssen. dann wäre ich wahrscheinlich auch wie astrid in dauerquarantäne zuhause geblieben. so kann ich hier im nachbarort im kleinen supermarkt gut früh am morgen einkaufen ohne auf viele menschen zu treffen und viel im garten und in der natur unterwegs sein. die stadt vermisse ich überhaupt nicht (nur die bücherei…) und ich finde es – obwohl mir gerade die kleinen geschäftsinhaberInnen leid tun – zu früh, jetzt alles schon wieder zu öffnen, besonders ikea und co. ich werde mich da jedenfalls nicht sehen lassen!
    liebe grüße
    mano

  • swig – filz felt feutre 24. April 2020 at 14:11

    Ich leide gerade vor allem unter dem Verbot Deines letzten Bildes… hier darf man nicht nur nicht im Wald reiten, sondern es darf NIEMAND zu seinem Pferd (es sei denn, es steht im eigenen Garten sozusagen), egal ob Besitzer oder Reitbeteiligung, zu reiten , zu putzen oder einfach hallo zu sagen. Das ist richtig hart. Ansonsten…? Man arrangiert sich irgendwie 😉
    Liebe Grüße, ich setzte mich jetzt mal eine Viertelstunde in die Sonne

  • niwibo 24. April 2020 at 14:46

    Wie geht es mir gerade liebe Andrea, gute Frage.
    Ich werfe mein wallendes Haar zurück, auf dem oben die ersten feinen grauen Häarchen sprießen,
    esse viel mehr Schokolade als sonst, genieße meinen Garten, mache mir aber Sorgen über die Trockenheit,
    selbst der Eukalyptus bekommt trockene Blätter,
    ich rege mich tierisch über Trump und seine Versuchsideen auf und kann gar nicht glauben, dass ich mal gezwungen werde, Masken zu nähen und auch zu tragen, und das bei meinem Asthma, da fällt es mir im Sommer auch ohne Mundschutz schwer, Luft zu bekommen.
    Na gut, genug gejammert, ich nehme es halt so wie es ist und hoffe, die Menschen lassen sich nicht von den ersten vorsichtigen Lockerungen hinreißen, Dummes zu tun.
    Trotz allem wünsche ich Dir ein schönes und sonniges Wochenende,
    ganz lieben Gruß
    Nicole

  • Pia 24. April 2020 at 21:41

    Gerade heute hatte ich eine Diskussion ob wir uns in Zukunft nicht mehr darauf besinnen sollten, ob wir die Sachen auf die wir jetzt verzichten müssen, in Zukunft alles wieder konsumieren müssen. Auf wirklich wichtiges müssen wir nicht verzichten oder halt etwas umdenken und kreativ sein. Die Aussergewöhnliche Situation macht mir eigentlich keine Mühe aber wie es weitergeht und wann eine sogenannte Normalität beginnt schon eher. Ablenkung finde ich am See oder im Wald überhaupt in der Natur. Die Zeit nutzte ich auch um für meine Enkelin zu nähen.
    Meine Devise ist gesund zu bleiben und das beste aus der Situation zu machen, das wünsche ich dir auch.
    L G Pia

  • Jutta von siebenVORsieben 25. April 2020 at 16:25

    Mir geht es ähnlich wie dir. Ich sehe die zunehmende Lockerung kritisch. In meinem Verhalten hat sich bislang auch nichts verändert, außer dass ich mir täglich überlege, wann der günstigste Zeitpunkt sein könnte, zur Gärtnerei zu gehen. Ich möcte unbedingt frische Pflanzen (hauptsächlich Kräuter), erst recht, wo ich nun soviel in meinem Garten sitze, aber ich habe auch keine Lust ewig in einer Schlange zu stehen. Oben hat es schon jemand erwähnt: gesunden Menschenverstand walten lassen, dass ist nun die Devise.
    Ansonsten habe ich meine kleine Cronakrise wieder weggesteckt. Und wenn ich zu sehr daran denke, wie lange das alles noch dauern wird, wie die Folgen sein werden oder nur allein ein Sommer ohne Freibad (als ob ich so oft und gerne ins Freibad ginge), Biergärten und Ausflüge. Ohne Menschenansammlungen, Treffen und Veranstaltungen versuche ich schnell alle negativen Gedanken wegzuwischen. Bislang gelingt mir das ganz gut (hatte bislang auch noch keine schlimmen direkten Erfahrungen). Hilft ja nix, wir können nichts ändern. Nur hoffen.
    Liebe Grüße und alles Gute
    Jutta

  • Schwarzwaldmaidli 4. Mai 2020 at 16:12

    Wir strecken die Gesichter auch in den Himmel, wenn ein Flugzeug zu hören ist. Mittlerweile ist dies sehr selten der Fall.
    Ansonsten liest du ja eifrig wöchentlich unser Tagebuch über unser Empfinden auf dem Blog. Vielen Dank für deine lieben Kommentare, die immer wieder gut tun.
    Liebe Grüße
    Anette