Farben Herbstliebe Monatsmotto

Der Kürbisleidenschaft frönen {Den Herbst feiern}

17. Oktober 2018

Tatsächlich, es gab eine Zeit, in der unsere Familie dem Kürbis nichts abgewinnen konnte. Eigentlich kannten wir nur süß-sauer eingelegten Kürbis, den keiner von uns mochte.

Die magische Kürbissuppe

Schließlich kam es während meiner mehrjährigen beruflichen Fortbildung zu jenem Abend, an der ein (männlicher) Teilnehmer für alle kochen wollte. Was kocht man im Herbst für 15 Leute?  Er stellte große Schüsseln mit selbst zubereiteter Kürbissuppe auf den Tisch. Oje, Kürbis, dachte ich zunächst, doch die Suppe war nicht nur absolut köstlich, sondern hat mich sofort in einen Kürbisfan verwandelt. Im Endeffekt, ist es die Kürbisleidenschaft, die sich von der ganzen Ausbildung als am haltbarsten herausgestellt hat…

 

Seitdem bin ich jeden Herbst auf der Jagd nach der feinsten Kürbissorte. Langweilig wird es nie, die Kürbisse in der Küche zu verarbeiten, denn natürlich verfüge ich über Kürbiskochbücher, gekauft und auch selbst zusammengestellt: von Kürbiscurry bis zum Kürbisbrot.
Nur Pumpkin Spice Latte ist nichts für mich, wie ich letztens feststellen musste.

 

 

Lange Jahre hatte ich das Glück, dass eine Bäuerin aus einem Nachbarort meine Kürbisleidenschaft teilte und viele unterschiedlichste Sorten anbaute. Als sie aus Altersgründen aufhörte, war das ein Schreck. Zwar bekommt man mittlerweile überall Butternut und Hokkaido, auch Spaghetti-, Muskat- und Mikrowellenkürbis, Bischofsmütze und Patisson…(ZIerkürbisse zähle ich schon gar nicht mit auf). Aber wo finde ich meine geliebten Blaugrauen und den Buttercup?  Oder was zum Experimentieren wie den Futsu? Nun ich habe eine Kürbisquelle aufgetan….

 

 

Hach, die Farben! Die Vielfalt!! Schwelg!!!
Jetzt heißt es natürlich eine Auswahl treffen, die man in überschaubarer Zeit auch im nur-noch-Zweipersonenhaushalt verarbeiten kann (okay, der Hund bekommt auch stets Kürbis in sein Morgengemüse, hier gibt es kein Entkommen!).
Natürlich nehme ich am Ende auch noch etwas Dekoratives mit.

 

 

Zwei dicke Blaue, Buttercup und Moschuskürbis, Futsu und Baby Boos. Die Stachelgesellen fand ich witzig, also dürfen sie auch mit.

 

 

Welcher Kürbis wäre Euer Favorit?

 

 

Damit hätte ich wieder einmal den Herbst nach Herzen gefeiert und darf diesen Punkt auf meiner Monatsmottoliste abhaken.  Ähm, falls ich nicht zufällig hier noch einmal vorbei komme…, also nur rein zufällig, liegt ja (leider) nicht direkt am Weg…

 

 

16 Kommentare

  • Antworten mano 17. Oktober 2018 at 6:23

    in solcher pracht schwelge ich auch gerne! wie du kenne ich aus meiner kindheit auch nur diese eingelegten, nach nichts schmeckenden, matschigen kürbisstücke. später kam dann die erste suppe hinzu, aber gekocht aus diesem riesengartenkürbis, der stolz aller kleingärtner, die mehr einem faden babybrei glich. aber seit ich das erstemal eine asiatisch gewürzte hokkaidosuppe auf einem buddhistischen fest aß war es um mich geschehen! seitdem sind kürbisse hier auch ein gern gesehener gast in der küche. ich lege sie gern auf flammkuchen, fülle sie, mische sie unter backofengemüse und mindestens einmal in der woche gibt es diese wunderbare suppe mit kurkuma, curry und chili. seit einem jahr habe ich auch eine ganz fabelhafte quelle, nicht weit von uns entfernt – eine kürbisliebhaberin mit eigenem hof und gefühlten hundert sorten, die immer auch einen guten tipp oder ein rezept mit auf den weg gibt.
    hach, das war ja jetzt eine richtige hommage an den kürbis ;)!
    liebe grüße
    mano

  • Antworten ninakol. 17. Oktober 2018 at 6:58

    Oh, so viele! Ich kannte lange Zeit nur den dicken , grossen, orangenen Gelben Zentner. Ander Sorten gab es eigentlich nicht. Dann wussten die ersten Hokaidos in Läden und Gärten. Und so kommen immer Mal wieder neue Ideen und Kürbisse dazu. Kürbisse sind ja zu „den“ Herbstfrüchten geworden!
    Lecker!
    Liebe Grüße
    Nina

  • Antworten Claudia 17. Oktober 2018 at 7:33

    WOW, was für eine Kürbisvielfalt! Wie schön, daß Du eine neue Quelle aufgetan hast, acuh , wenn sie nciht am direkten Weg liegt! So sit es doch immer ein Anlass für einen schönen herbstlichen Ausflug ;O)
    Ich kenne mich damit nicht sooo gut aus, aber Butternut und Hokkaiod kommen auch in dieser Zeit öfter auf den Speiseplan :O)
    Ich wünsche Dir einen schönen und sonnigen Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

  • Antworten eva 17. Oktober 2018 at 7:48

    Ähm, in meiner Familie teilt man meine Kürbis- und teilweise auch Quittenleidenschaft auch nicht.
    Jaa, aber so eine Kürbisvielfalt haben wir hier auf dem Landhof auch.

    Neuerdings ist auch der Muskatkürbis in meiner Sammlung und Kürbisrezepte habe ich ohne Ende, von süß bis sauer.
    ich denke, ich kann dir noch ein paar liefern. :-)))

    Aber ich kanns auch verstehen, wenn manche Leute den Kürbis halt nicht mögen. Ich mag ihn.
    Ich frage mich, wo früher der Kürbis war?

    Lieben Gruß Eva

  • Antworten frau nahtlust 17. Oktober 2018 at 8:22

    ich liebe Kürbisse auch, und will mich immer noch mal an einem richtigen Pumpkin Pie versuchen, wie ich ihn damals in den USA genießen durfte. Da gab es auch Pumpkin Yoghurt – das war ein Vergnügen der besonderen Art, aber auch nicht schlecht, muss ich sagen! In meinem Jahr drüben habe ich ganz viele verschiedene Kürbisse gegessen und liebe sie auch sehr. Gut, dass es zwischenzeitlich auch mehr Sorten bei uns regulär in den Geschäften zu kaufen gibt! LG. Susanne

  • Antworten Nicole/Frau Frieda 17. Oktober 2018 at 8:41

    Herrlich, herrlich – ich schwelge gerade beim Anblick dieser wunderbaren Kürbisse, liebe Andrea. Die Blaugrauen sind meine heimlichen Favoriten. Am liebsten essen wir Kürbissuppe mit Kokosmilch.. mmmh lecker!! Meine Mutti mochte Kürbis nie, deshalb habe ich diese Leckerei auch erst spät entdeckt. Aber nun gehört der Kürbis für mich eindeutig zum Herbst dazu. Dir einen ganz lieben Gruß. Drücker, Nicole

  • Antworten Astridka 17. Oktober 2018 at 9:15

    Ich esse sie zwar, die Suppe, aber selber machen…ich finde Kürbisse eine optische Bereicherung, hab auch welche aus Gips und Ton ( und auch schon beschnitzt und bemalt ) und begeistert die Riesenansammlungen unterwegs bestaunt. Aber mehr war in diesem Herbst noch nicht.
    Tolle Fotos!
    GLG
    Astrid

  • Antworten nic 17. Oktober 2018 at 10:17

    Liebe Andrea, in der Küche steht das Kürbis-Kichererbsen-Linsencurry von gestern weil ich soviel davon gekocht hatte daß ich es heute abgewandelt mit Reis auf den Tisch stelle…in den 10 Jahren, in denen die Schwiegermutter mit uns Weihnachten feierte mußte die Suppe jedes Mal Butternut-Kartoffel mit Kräutersalz und Creme fraiche sein, sie fragt jetzt noch manchmal danach selbst wenn sie nun bei der Schwägerin feiert (sie ist alleinerziehend). Hier vemisse ich die Spaghettikürbisse, frisch aus dem Ofen ausgelöffelt. ♥nic

  • Antworten Margot 17. Oktober 2018 at 13:50

    Liebe Andrea,
    auch ich kannte in den ersten 35. Jahren meines Lebens nur süss-saure Kürbiswürfel. Heute geniesse ich Kürbis in allerlei Varianten und probiere immer neue Gerichte aus.
    Herbstliche Grüsse Margot

  • Antworten Birgitt 17. Oktober 2018 at 19:36

    …also ehrlich gesagt, liebe Andrea,
    habe ich bisher nur den Hokkaido selber verarbeitet…viele von den genannten Sorten kenne ich gar nicht…da könnte ich wohl auch mal was anderes ausprobieren…werde am Samstag auf dem Markt mal schauen, was so im Angebot ist…selber angebaut habe ich dieses Jahr nur eine Sorte Zierkürbis, weil letztes Jahr eine Hokkaidoschwemme im Garten herrschte und meine Familie nicht so begeistert war, von meinen Kürbisgerichten…bis vor ein paar Jahren kannte ich auch nur den süß-sauer eingelegten Gemüsekürbis und lehnte stets dankend ab ;-),

    liebe Grüße Birgitt

  • Antworten Heidi R. 17. Oktober 2018 at 20:32

    Das erste Kürbissüppchen in diesem Jahr habe ich schon gekocht, da werden aber noch einige folgen!
    Schöne bunte und herbstliche Farben, zeigen Deine Kürbisbilder, toll!
    LG Heidi

  • Antworten jahreszeitenbriefe 17. Oktober 2018 at 21:41

    Meine Anfänge mit Kürbis waren genau wie deine… Und die Kürbissuppe, die meine Freundin kochte, habe ich nur gekostet, weil ich sie nicht kränken wollte…, und dann war es eine Erleuchtung… Inzwischen liebe ich Kürbis und probiere viel aus. So eine Vielfalt wie du hier zeigst, habe ich allerdings noch nie gesehen… Am letzen Samstag gab es Kürbisscheiben mit Apfelstückchen, Pflaumen und Schafskäse, pikant orientalisch gewürzt, aus dem Backofen, herrlich…

  • Antworten jahreszeitenbriefe 17. Oktober 2018 at 21:42

    Ach je, die Grüße vergessen, lieeeeeeebe Grüße Ghislana

  • Antworten Biggi 18. Oktober 2018 at 9:11

    Hallo liebe Andrea,
    ich bin kein großer Kürbisfan, das einzige was ich an Kürbis esse ist, Kürbis süß/sauer als Kompott.
    Wir waren mal auf dem Kürbisfest im Karls-Erlebnishof in Warnsdorf. Da gibt es eine riesen Ausstellung an Kürbissen, 60 verschiedene Sorten. Man kann dort auch viele verschiedene Kürbisspezialitäten probieren unter Anderem: Kürbisfruchtaufstrich, Kürbis-Schweinegullasch u.s.w, es gibt sogar eine Kürbisseifen und sie bieten sogar Kürbis Latte Macchiato an… ist natürlich alles Geschmacksache.

    Liebe Grüße
    Biggi

  • Antworten Ulrike 18. Oktober 2018 at 12:22

    Auch, wenn ich selbst keine koche, so esse ich doch zu gerne Kürbissuppe bei Freundinnen! Aber ich gucke mir zu gerne die dicken Gesellen an, die irgendwie Gemütlichkeit ausstrahlen. Von deinen hier gefallen mir die beiden Dicken in der sanften Morgentaufarbe am besten!
    Liebe Grüße Ulrike

  • Antworten Andrea 22. Oktober 2018 at 21:55

    Oh lala! Ich liebe Kürbissuppe auch sehr, aber über den banalen Hokkaidokürbis bin ich noch nicht hinausgekommen… Deine Kürbissammlung sieht spitze aus!
    Liebe Grüße Andrea

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