Challenges Über mich

Fünf-Fragen-am-Fünften im August

5. August 2019

Nic (Blog Luziapimpinella) stellt heute wieder ihre #fünffragenamfünften  und hofft, dass wir aus dem Nähkästchen plaudern.

1. Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du…?“

Sehr selten.
Als Kind habe ich bei diesem Satz immer aufgemerkt, denn oft erzählten die Erwachsenen dann spannende Dinge von früher.

Eigentlich habe ich selber diesen Satz seit Jahren nicht mehr im Mund geführt. Aber letztens beim Familienbesuch kam mir meine Zeit als junge Mutter wieder in den Sinn. Da tauchten doch so einige Erlebnisse und viele Erfahrungen vor dem inneren Auge auf.
Während ich den Satz auf diese Art einleitete, fiel mir auf, dass ich nachträglich sehr froh bin, meine Kinder so jung bekommen zu haben. „Als ich so alt (hehe, jung!) war wie du,….“ Ja, da habe ich drei Kleinkinder jongliert.

Ansonsten kann ich diesen Satz selten anbringen, weil ich seit der Geburt meiner ersten Tochter eigentlich gar nicht mehr meine eigenen Geburtstage zähle und mein genaues Alter nachhalten kann. Sie übernahm genau mein Geburtsdatum… Ist doch praktisch, oder?  Da kann man sich weitere Weisheiten sparen. Weiß der Himmel, wie alt ich damals war…

 

Als ich so alt war wie Du, war ich noch nicht so mutig!

2. Was war deine größte Dummheit?

Da mag man sich noch so sehr um vernünftiges Vorgehen bemühen, man greift doch immer mal wieder in die Vollen oder springt direkt in den größten Fettnapf. Aber nicht erneut in denselben. Denn ich halte es da mit dem Philosophen Jean-Paul Sartre:
„Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schliesslich groß genug.“

Es ist aber schwierig, jetzt eine Bewertungsskala aus der Tasche zu ziehen. Nicht die größte, aber die schmerzvollste Dummheit war es gewiss, nach einem Seminar gut gelaunt aus dem überheizten Containergebäude in die winterliche Kühle zu hüpfen. Dort erwartete mich sogleich ein vereister Schuhabstreicher aus Stahl. Dieser verpasste meinem Steißbein ein monatelang anhaltenes  und schmerzhaftes Memo, dass man ab und an den Verstand einschalten sollte.

 

Eseleien und andere Dummheiten… oder „Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis…“

3. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

Meine Bemühen um Pünktlichkeit ist im Laufe der Jahre einer lockereren Haltung gewichen. In Wartezimmern muss man eh stets hocken, auch wenn man noch so pünktlich kommt.  Kommt man als Gast zu früh, geraten Gastgeber in Panik. Erreiche ich den Bahnhof später – übertrifft mich die Bahn mit dem Verspätungszeitraum.
Also kurz: ich komme immer – äh – „ungefähr“…   Klappt in der Regel.

 

Also ich komme so ungefähr um….

4. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Am liebsten mit meinem Mann, wenn der sich auch den Terminplan und den Kopf von allen geschäftlichen Dingen freischaufeln kann. Denn erst dann ist der Tag wirklich frei.

 

5. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Bis sich Legenden bilden, das dauert. Je größer der zeitliche Abstand, desto legendärer gelingt der Rückblick. In Woodstock wäre ich gern dabei gewesen. Das wäre eine tolle Erinnerung, aber dafür war ich viel zu jung und auf dem falschen Erdteil. Ich bin wahrscheinlich noch nicht alt genug für die Legendenbildung.

 

3 Kommentare

  • Antworten Claudia 5. August 2019 at 14:29

    Liebe Andrea,
    schöne Fragen und schöne Antworten :O)…..Deine Bilder zu den Antworten gefallen mir sehr gut :O)
    Ich wünsche Dir eine zauberhafte neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

  • Antworten Susanne mamimade 5. August 2019 at 17:02

    Oh, die Legendenbildungstheorie find‘ ich spitze.
    Und ih mag, dass dich dein Mann befreit … schön!

  • Antworten Karin Be 9. August 2019 at 12:48

    Autsch! Ich stürzte vor Jahren beim Tanken über einen Schlauch, genau auf eine Bordsteinkante. Welch ein Schmerz, welch lange Zeit bis alles vergessen war!
    So ungefähr um … anzukommen muss ich mir merken :D, das passt auch zu mir.
    Und die herrlichen Esel!
    Viele liebe Grüße,
    Karin

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