Blickwinkel Vermont Winter Winterzauber

Schulfrei …. {Blickwinkel Vermont}

17. Dezember 2017

Am dritten Advent erreicht uns endlich mal wieder ein Beitrag meiner Tochter aus Vermont / USA. Dort hat „König Winter“ das Zepter an sich gerissen. Viel Spaß beim Lesen.

Wieder einmal Winter….

Lange haben sich in diesem Jahr die Kinder gedulden müssen, bis der Schnee endlich kam.
Kalt war es ja. Aber so richtige Weihnachtsstimmung kommt erst beim Schlittenfahren, Schneeschuh- oder Skilaufen im Wald und Spurenlesen im Schnee.

Aber dass der ganze Schnee dann auf ein Mal herunterkommen muss….
Ja, am Samstagabend bekamen wir ein paar Zentimeter Schnee, um am Sonntag schon mal den Schlitten herausholen zu können.
Am Montagabend begann es dann so richtig zu schneien. – Und es hörte erst am Mittwoch früh wieder auf.
Dienstag fiel dann auch die Schule aus, denn von der Straße  war nur dann etwas zu sehen, wenn gerade der Schneepflug vorbei gefahren war. Wir sahen ihn sieben Mal, andere Autos nur drei.

 

Am Ende des Tages (Dienstag) reichte der Schnee meiner sehr großen Achtjährigen bis zum Knie.

Wie im letzten Jahr werden wir wieder Tannenäste statt einem Weihnachtsbaum in den Baumständer stecken und schmücken.
Meine Große will „keinen Baum töten“, nur um ihn ein paar Tage im Haus stehen zu haben, wenn er noch gut und gerne 80 – 100 Jahre weiterleben könnte.

Die Kleine (5 Jahre) allerdings findet, wir sollten eine kleine Tanne fällen und sie nach Weihnachten in den Wald legen, dort leben in toten Bäumen ja viel mehr Lebewesen als in lebenden.

Beides leuchtet ein. Man gewinnt ganz neue Ansichten, Perspektiven und Anregungen, wenn die Kinder groß genug sind, ihre eigenen Sichtweisen zu bilden und zu äußern.

Wir werden an den Tannenästen festhalten, aber die amerikanischen Großeltern der Kinder, die auch hier im Ort leben, werden für Weihnachten einen Baum fällen.

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen wunderschöne Feiertage !
Liebe Grüße aus Vermont

Liv

  • frau nahtlust 17. Dezember 2017 at 9:41

    Ach diese Schneemengen! Wie herrlich und wie unwirklich für uns hier zugleich. Im Raum Heidelberg fällt ganz selten mal Schnee, und selbst eine Bodendecke richtet hier mehr Verkehrschaos an als es uns lieb ist. Aber so eine herrliche Schneepracht ist schon was Feines! Ich hoffe, ihr könnt trotz mancher unerwarteter Einschränkungen den Schnee genießen.
    LG. Susanne

  • Nicole/Frau Frieda 17. Dezember 2017 at 16:05

    Hachz.. wie schön, von Dir/Euch zu lesen, liebe Liv. Schon lange habe ich gehofft, von Dir zu lesen. Jetzt sitze ich wieder vor dem Rechner und staune. So viel Schnee in so kurzer Zeit – für uns ein Ding der Unmöglichkeit und doch durften wir in diesem Jahr uns auch schon am Schnee erfreuen. "Nur" Tannenzweige ins Haus zu holen scheint mir eine wunderbare Idee – allerdings stehen bei uns an jeder Ecke schon geschlagene. Die nicht verkauft werden, werden entsorgt – da schenken wir wenigstens einen von ihnen ein glitzerndes und liebevolles Ende. Liebe Liv, danke für den schönen Blick ins ferne Vermont. Dir und Deiner Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest. Herzlichst, Nicole

  • Birgitt 17. Dezember 2017 at 17:11

    …so viel Schnee, aber wenn es bei euch jedes Jahr so ist, seid ihr wohl drauf eingerichtet…interessante Gedanken der Kinder…wir werden dieses Jahr auch nur ein paar Zweige aus dem Garten als Weihnachtsschmuck haben, damit die Krippe ein bisschen im Grünen steht ;-)…ein Baum muß nicht sein,

    wünsche euch eine freudvolle Weihnachtszeit,
    liebe Grüße Birgitt

  • swig 17. Dezember 2017 at 19:10

    Ein bisschen davon würde ich Euch schon gerne abnehmen…
    Herzliche leider gänzlich schneelose Grossstadtgrüße in die Ferne!

  • Anonym 17. Dezember 2017 at 21:03

    Oooh der Schnee. Wir freuen uns schon über zweimal Schneefall, der den Boden bedeckt an den Adventssonntagen (außer heute 🙁 ), aber dieser Schnee. Ich sollte einen Fernumzug in Erwägung ziehen. Tja und das Thema mit den Weihnachtsbäumen. ICh finde es einfach soo schön und auch wenn ich immer wieder mal von rundherum von Alternativen höre… ich mag nicht drauf verzichten. Und ich kenne auch nur wenige, die es tun. Wir holen ihn immer von einer kleinen Plantage hier in der Nähe, sehr netter Familienbetrieb, hat schon Tradition.

    Liebe Grüße
    dörte

  • Karin Be 17. Dezember 2017 at 23:16

    So viel Schnee! Hier liegt er mal und ist dann wieder weg. Ich kann die Sichtweisen zum Weihnachtsbaum beider Kinder gut verstehen. Mir tat das Bäume töten schon in meiner Kindheit immer sehr leid. Wir hatten deshalb meist Baumspitzen, die bei Fällarbeiten im Schwarzwald übrig blieben, häufig in skurrilen Formen. Deshalb hatte ich später, für meine Kinder, auch immer Bäume, die keiner mehr wollte. Und bevor sie geschreddert wurden, durfte einer bei uns einziehen. Andererseits freue ich mich immer darüber was sich an Leben auf Totholz entwickelt.
    Viele Grüße,
    Karin

  • gretel 18. Dezember 2017 at 7:27

    Wow! So viel Schnee. Und dieser selbstverständliche Umgang damit. Da bin ich ein Weichei, weil ich mich schon bei ein paar Flocken zu viel beschwere. Sieht märchenhaft aus.
    Liebe Grüße

  • wippsteerts 18. Dezember 2017 at 9:49

    Hi! Das sind so schöne Bilder und so viel Schnee, da ist es so lächerlich, dass hier ein wenig Matsche gleich wieder zu Chaos geführt hat. Bei uns geht es gar nicht ohne Weihnachtsbaum, am liebsten aber die krummen und schiefen, die sonst nur auf dem Osterfeuer landen, weil sie keiner mag.
    Liebe Grüsse, Nina

  • Pia 18. Dezember 2017 at 18:58

    Echte Winterbilder wie wir sie überhaupt nicht kennen. Schulfrei und Schneeplausch mag ich den Kindern gönnen.
    Bei uns gibt es schon lange nur Baumspitzten aus dem Wald nebenan, die sowieso gefällt werden müssen. Nicht schön gleichmässig gewachsen, aber manchmal auch mit Tannzapfen. Bis im Frühjahr steht er dann im Garten mit Meisen Knödel daran.
    L G Pia

  • Anonym 18. Dezember 2017 at 21:16

    Das sieht ja so schön aus und erinnert mich an die Winter meiner Kindheit! Dieses Jahr gibt's bei uns auch nur Zweige von umgestürzten Fichten aus dem Wald. Nach den letzten Stürmen liegen so viele davon auf dem Boden. Euch frohe Weihnachten und viel Spaß mit dem schönen Schnee!
    Lg von mano (heute mal anonym vom smartphone!)

  • jahreszeitenbriefe 19. Dezember 2017 at 17:15

    So winterlich wird's hier einfach nicht mehr. In meiner Kindheit kann ich mich an Schneehöhen erinnern, die uns Grundschülern bis zum Bauch feuchten. Was machte das für Spaß, sich da Wege zu graben… Schön die Baumgedanken deiner Kinder… Lieben Gruß Ghislana

  • Astrid Ka 22. Dezember 2017 at 21:25

    Liebe Liv, liebe Andrea! Welche zauberhafte Impressionen, welche sinnige Gedanken!
    Ich wünsche euch eine solch wunderbare Stimmung auch an den kommenden Festtagen!
    AllesLiebe!
    Astrid