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Andere Blickwinkel: 3400 miles as the crow flies {Blickwinkel Vermont}

7. Januar 2016
Euch scheint im letzten Jahr meine kleine Serie „Hallo, wer bloggt denn da?“ gefallen zu haben. Fein, die werde ich in diesem Jahr gerne weiterführen. Ich fand es wunderbar, dass, bis auf eine Ausnahme, jede der angefragten Bloggerinnen zusagte und sich immer interessante und spannende Vorstellungen ergaben.  Der Begriff „Heimat“ war ein, sich durch die Fragen hindurchziehender roter Faden, denn diese Bloggerinnen leben nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Finnland, Österreich und Israel.

Die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, ist doch eine tolle Möglichkeit, die uns das Bloggen eröffnet.
Deshalb habe ich mich so gefreut, dass meine Tochter, die (noch) keinen eigenen Blog führt, uns jetzt regelmäßig einen kleinen Einblick in das Leben im fernen US-Bundesstaat Vermont gewährt. Dort lebt sie seit ein paar Jahren mit ihrer kleinen Familie in einem Ort mit 240 Einwohnern, der 5470 km (Luftlinie) entfernt von Deutschland, der alten Heimat liegt. Ca. 3400 miles as the crow flies…

 

 

Doch noch Winter
Also lieber Leser, ich werde hier ab und an einen Eintrag machen aus dem fernen Vermont. Ich bin S.-Liv, Andreas Tochter.

Wir hatten hier auch keinen Winter bis kurz nach Weihnachten. An Weihnachten haben wir Bok Choi (Pak Choy), eine asiatische Kohlart,  aus dem Garten gegessen. Die Kinder sind geritten statt Pferdeschlitten zu fahren und haben sich über das Ausbleiben des Schnees beschwert. Jetzt beschweren sie sich nicht mehr darüber…
Viel Schnee haben wir noch nicht (vielleicht 10 cm) aber dafür eine Eisschicht unter dem Schnee (fein, wenn man auf einer großen
Schneeschaufel sitzend einen Hügel herunter flitzt  und die Schaufel sich dabei beständig dreht wie ein Kreisel, weniger fein, wenn man auf ungeteerten Straßen  unterwegs ist).

 

Wir legen gerne Formen in den Schnee und entdecken kleine grüne Moose unter der Schneedecke, folgen Tierspuren und bauen Schnee-Dinosaurier

 

 

Heute früh fuhren wir bei -21.6 Grad zur Schule. Da knarzen die Holztreppen als wollten sie brechen. Und die Dachlawinen bleiben auf halber Höhe hängen. 

 

Auch Spinnweben frieren. Die Spinnen sind sicher im Haus und gucken zufrieden aus dem Fenster auf ihre kalten Netze.

  • Fragmentage 7. Januar 2016 at 8:00

    Wie toll ist das denn?

    Liebe S.-Liv, ich freue mich sehr, dass du uns ein bisschen durch das Fenster deines Lebens schauen lässt und werde deine Beiträge gespannt verfolgen 🙂

    (Ich bin eine von denen, die schon mal hoffend angefragt hat, ob du womöglich auch ein Blog schreibst, weil ich sehr gerne international unterwegs bin)

    LG aus Israel,
    Hadassa

  • jahreszeitenbriefe 7. Januar 2016 at 10:05

    Liebe Andrea, liebe S.-Liv, was für eine schöne Idee, so einen persönlichen Einblick in so ferne Weiten zu bekommen, die so ein Stück näher rücken. Was für faszinierende Fotos von den kleinen und großen Dingen aus eurer Jahreszeit, die auch unsere ist und doch etwas anders aussieht. Und wie gut es die Spinnen bei euch haben dürfen… Lieben Gruß Ghislana

  • mme ulma 7. Januar 2016 at 10:48

    wie fein, wie fein. danke für die ersten einblicke!

  • buntes Landleben 7. Januar 2016 at 11:21

    Danke das ihr unseren Blickwinkel, über den Bodensee hinaus öffnet.
    Ich freu mich schon überweitere Folgen auf dem Mutter-Tochter Blog 🙂
    LG Alexandra

  • Katies home 7. Januar 2016 at 11:27

    Da sind ja tatsächlich mal ganz andere Temperaturen…wunderschöne Bilder, schön mal über den Rand hinauszusehen!
    Herzliche Grüße
    Katja

  • Schwarzwaldmaidli 7. Januar 2016 at 11:54

    Eine ganz tolle Idee!
    Ich bin gespannt und freue mich auf weitere Einblicke.
    Liebe Grüße
    Anette

  • Katala 7. Januar 2016 at 14:35

    Das ist ja eine feine Idee. Danke dafür.
    Lieben Gruß
    Katala

  • Astrid Ka 7. Januar 2016 at 16:28

    Ja, gut gemacht, Andrea! Auswandern wäre wirklich eine Option…schon wegen des Winters!
    LG
    Astrid

  • Astrid Ka 7. Januar 2016 at 16:28

    Ja, gut gemacht, Andrea! Auswandern wäre wirklich eine Option…schon wegen des Winters!
    LG
    Astrid

  • Flottelotta Blau 7. Januar 2016 at 19:39

    Ach wie schön…ein Einblick in das Leben des entfernten Familienzweiges…Ich hatte mich schon gefragt, ob dort wieder so ein langer und intensiver Winter herrscht…offensichtlich nicht…Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzungen…LG Lotta.

  • Nicole/Frau Frieda 8. Januar 2016 at 12:17

    Ooohh.. wie schön! Da lernen wir glattweg noch Dein Tochterherz kennen ;)) Bloggen ist toll!! Mir stockte der Atem als ich -21,6 Grad gelesen habe.. brrr.. ich möchte ja auch Winter, aber so kalt?? Biiibbbbeeerrr!! Liebe Andrea, hab' ganz lieben Dank für Dein hübsches Päckchen – der Kalender ist toll!! Der kommt in unser Büro ;)) zum Freuen schön!! Dankeschön!! Herzlichst, Nicole

  • mano 11. Januar 2016 at 6:42

    ich bin entzückt!! über formen und kleine moose im schnee, über -21 grad (äh,nicht wirklich…), über knarzende treppen und über wunderschöne landschaftsfotos. sehr, sehr gerne mehr davon, liebe s.-liv und liebe andrea!!
    herzlichst, mano

  • verfuchstundzugenäht 12. Januar 2016 at 19:00

    Ach wie fein! Ich freu mich auf deine Aus- und Einblicke!