Ich werde mich mehr dafür einsetzen, das Denken über den Tellerrand hinaus zu fördern,
wenn es Beweise dafür vorliegen, dass innerhalb aktives Denken stattfindet.
Sir Terence David John Pratchett (1948 – 2015)
Diese Woche habe ich kein Rosa für Euch, dafür einen Regenbogen, die ersten Schneeglöckchen und reichlich Regen.
1 Gelesen habe ich in dieser Woche von Jane Austen: “Emma”. Das Buch gab bei mir den Ausschlag, tatsächich noch ein drittes Jahresprojekt mit hinzuzunehmen. Das werde ich in der nächsten Woche kurz hier vorstellen.
Gestern konntet Ihr auf dem Blog auch eine Buchrezension lesen. Ich hab mich so über den Roman “Die Reise ans Ende der Geschichte” amüsiert, dass ich unbedingt noch ein weiteres Buch von dem deutsch-isländischen Autor Kristof Magnusson lesen wollte. Es liegt bereits auf dem Stapel der März-Bücher.

2 Gehört habe ich am Schmutzigen Donnerstag das morgendliche Wecken mit viel Trara unten im Ort. Ansonsten schallten von der Insel vor allem die Bässe herüber…

3 Draußen war es wettertechnisch sehr abwechslungsreich. Wir starteten die Woche mit Nebel, durften uns und den Hunden öfter Regenkleidung überstreifen und warfen häufig vor dem Start einen kritischen Blick auf die Schweizer-Wetter-App. Tatsächlich bin ich bei einer Runde arg ins Schwitzen gekommen, weil es mal für einen halben Tag frühlingshafte Temperaturen gab.
Aber selbst im Regen hatten die Hunde ihren Spaß. Man sollte sich ein Beispiel an ihnen nehmen.

4 Mein Hobby das Nähen habe ich in dieser Woche nicht mit meinem Jahresprojekt verknüpft. Die Quiltblocks des Monats sind bereits fertig in ihrer Aufbewahrungskiste. Aber ich bin gerade dabei, meine Bingo-Aufgaben anzugehen. Die Ergebnisse zeige ich in den kommenden Tagen separat. Das Bingo ist eine gute Motivation, Sachen mal in die Realität umzusetzen, die einem schon länger im Kopf herumgeistern.

5 Geschaut habe ich mangels Fernseher keine Olympia-Übertragungen. Mir ging nur die Geschichte um den Rennhelm des ukrainischen Skeleton-Fahrers Vladyslav Heraskevych immer wieder durch den Kopf. Für mich ist er der Held dieser Spiele. Eigentlich hat das IOC durch seine Fehlentscheidung dafür gesorgt, dass viel mehr Menschen vom tragischen Kriegs-Schicksal der auf dem Helm abgebildeten Athlet*innen erfahren haben, als wenn er den Helm unbeanstandet im Wettkampf getragen hätte.

6 Im Web gefunden habe ich diesen Beitrag zum Thema der Tr-Ep-Files gefunden, für den man sich unbedingt etwas Zeit nehmen sollte. Man kann ja dafür die ein oder andere Talkshow ausschalten. Nein, einen Glücksmoment beschert einen das wahrlich nicht.
Als Ausgleich habe ich bei der Kulturbowle einen tollen Buchtipp gefunden, der sofort auf meine Liste kam.

7 Mein Glücksmoment war mein kritischer Blick aus dem Fenster, ob denn wohl Regen im Anmarsch ist. Stattdessen erblickte ich einen Regenbogen über dem See. Ja, sogar ein Nebenregenbogen war deutlich zu erkennen. Grandios.

Verlinkt bei antetanni Sonntags-Top-7


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